Fußball-Kreisoberliga: Rotenburg/Lispenhausen prüft den ESV Hönebach

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Sie treffen morgen wieder aufeinander: Der Hönebacher Marcel Katzmann (links) und Christian Orth, der die Abwehr der SG Rotenburg/Lispenhausen führen soll. 

Am Wochenende steht in der Fußball-Kreisoberliga das Derby zwischen der SG Rotenburg/Lispenhausen und dem ESV Hönebach im Blickpunkt.

Anpfiff ist am morgigen Samstag um 16 Uhr in Lispenhausen.

Während sich die Hönebacher beim knappen 1:0 gegen die SG Mecklar/Meckbach/Reilos gut erholt von der 1:5-Niederlage in Niederaula zeigten, kämpfen die Gastgeber vehement gegen ihren Abwärtstrend. Der letzte Dreier gegen Aufsteiger Sorga/Kathus liegt schon sechs Wochen zurück. „Mir fehlen im Moment viele Spieler, wir haben aber auch in der zweiten Reihe Leute, die Fußball spielen können“, sagt SG-Trainer Sandro Mohr.

„Gegen Heinebach haben wir nicht gut gespielt, und gegen Bebra waren wir grottenschlecht. In Dittlofrod waren wir 80 Minuten lang die bessere Mannschaft, dafür gibt es aber nichts“, so die nüchterne Analyse zum 2:3 am vergangenen Freitag.

Sechs, sieben schwache Minuten mit individuellen Fehler hatte der Gegner genutzt. Zu allem Überfluss ist die Liste der Ausfälle noch länger geworden. Der junge Daniel Sondermann musste nach einer tollen Partie mit einem Riss der Außenbänder im Knöchel passen. Auch Florian Goetzke fällt vermutlich wegen einer Zerrung aus. Sandro Seidenstricker weilt die nächsten drei Wochen in Frankreich, und Max Iwers fehlt berufsbedingt an den Wochenenden meistens. Kapitän Steffen Kanngießer, ebenfalls schon länger angeschlagen, muss wegen fehlender Alternativen weiter auf eine Pause warten.

„Der ESV hat seine individuellen Stärken, ist aber im Moment nicht auf dem Level des vergangen Jahres, das kann unsere Chance sein“, gibt sich Sandro Mohr optimistisch, auch wenn es für die Aufstellung noch viele Fragezeichen gibt. „Gut, dass die Reserve vorher spielt. Da kann man noch etwas weggreifen“, sagt der Coach.

Auch ESV mit Sorgen

Gegner ESV Hönebach ist ebenfalls personell nicht auf Rosen gebettet. Trainer Tino Jäger plagen schon seit Wochen zahlreiche Ausfälle. Mit Daniel Jasiulek, Moritz Herbig, Tobias Böttcher, Marius Bommer und Moritz Kreuzberg stehen tragende Säulen nicht zu Verfügung.

Zudem sind die Männer mit zentralen Rollen in der Offensive und Defensive, Stefan Brandenstein und Kai Wollenhaupt, angeschlagen. „Dadurch erreichen wir im Moment nicht die Dominanz, die wir uns vorgestellt haben. Das hat uns zurückgeworfen“, sagt Jäger.

Nach der enttäuschenden Niederlage in Niederaula zeigte sein Team gegen Mecklar/Meckbach/Reilos aber die erhoffte Reaktion. Daran soll es in Lispenhausen anknüpfen.

Auch wenn Jäger die beiden führenden Mannschaften Aulatal und Eiterfeld schon ein wenig enteilt sieht - vom aktuellen fünften Rang soll sein ESV bis zum Saisonende doch ein wenig nach oben klettern. Er liebäugelt damit, noch zehn, zwölf Punkte bis zu Winterpause einzufahren.

„Eine gute Ausgangsposition verschaffen, um mit einem dann hoffentlich kompletten Kader vorne noch einmal eine gute Rolle zu spielen“, wünscht sich der Trainer.

Der Sieg gegen Eiterfeld und die etwas unglückliche Niederlage gegen Aulatal hätten gezeigt, dass man mit den Spitzenteams durchaus auf Augenhöhe sei. „Aktuell geht es darum, Punkte zu holen, egal wie.“

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