Rotenburger leisten Meister zähen Widerstand

Emotionen, die nur ein Meister spürt: Die Fußballer der SG Aulatal feiern den Aufstieg in die Gruppenliga. Kapitän Daniel Weber (Bildmitte) hält die Schale. Foto: Eyert

Oberaula. Während die Aulataler sich in die Fußball-Gruppenliga verabschieden, darf Oelschlägers Elf in der Relegation weiter um den Klassenerhalt kämpfen.

Um 17.40 Uhr war es am Samstag im Katzbachstadion soweit: Die Anspannung fiel ab, und überschäumende Freude machte sich breit unter den Fußballern der SG Aulatal. Durch den 1:0 (0:0)-Sieg gegen die kampf- und willensstarke SG Rotenburg/Lispenhausen stiegen sie nach wiederholtem Anlauf in die Gruppenliga auf.

Viel Geduld war nötig beim Sieger, bis der Erfolg gegen die zähen Gäste feststand. Nach knapp einer Stunde glückte dem eifrigen Cojocaru der Siegtreffer: per Kopf traf er aus Nahdistanz nach Daniel Naumanns Eckball. Dies war die beinahe erste Situation, die Kellerkind Rotenburg/Lispenhausen nicht gut verteidigt hatte. Fast eine Stunde lang ließ der disziplinierte Gast den Favoriten wenig bis gar nicht ins Spiel kommen.

Der Außenseiter stand defensiv gut, trat stets geordnet auf und gewann in seiner Hälfte viele Zweikämpfe.Marcel Möller nahm Aulatals Roman Schrön durch Manndeckung fast ganz aus dem Spiel.

„Das war ordentlich, was die Mannschaft abgeliefert hat“, lobte Gästetrainer Steffen Oelschläger. „Wir haben es Aulatal so schwer wie möglich gemacht. Meine Jungs haben die guten Leistungen der letzten Wochen bestätigt. Die Leistung gibt uns Mut für die Relegation.“

Und er vergaß seinen Ex- Verein nicht. „Schönen Dank an Fabse Kallée und die Anderen vom SVA, die uns die Relegation ermöglicht haben.“

Auf die Chance gewartet

Unterdessen hatte es sich für Aulatal gelohnt, geduldig auf seine Chance zu warten. Als die kam, war Cojocaru per Kopf zur Stelle und stieß das Tor zur Gruppenliga weit auf (58.). .aufgestoßen hatte. Große Erleichterung sprach aus den Worten von Trainer Markus Pflanz: „Meine Spieler waren schon ein bisschen nervös. Die Angst vor dem letzten Schuss war hier und da spürbar.“ Drei Jahre ist Pflanz Trainer im Aulatal, im dritten Anlauf hat’s nun geklappt.

Lange gelang es seinem Team nicht, die Defensive des Gastes in Verlegenheit zu bringen. Nur der eifrige Cojocaru war torgefährlich. Als der Knoten mit dem Führungstor geplatzt war, hätte der Sieg auch höher ausfallen können. Allein in den letzten zehn Minuten besaß der Meister fünf Chancen. Kibenko hatte Struktur und Petersohn Schwung ins Spiel gebracht.

Aulatal: Lepper - Muratidi, Schreiber, Schneider, Mc Donald - Weber, Wernick - Honstein (72. Kozik), Schrön (72. Petersohn), Daniel Naumann - Cojocaru (81. Kibenko)

Rotenburg/Lispenhausen: Künzl - Wahl, Trieschmann, Hanstein, Krah - Möller - Weber, Wolf, von Kintzel, Kanngießer, Detlefsen (63. Murad) sowie Schmidt, Schögin

SR: Carsten Dücker, Z: 200

Tor: 1:0 Cojocaru (58.)

Von Walter Kell

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