Fußball-Kreisoberliga: In allen Belangen überlegene Köthe-Elf gewinnt in Dittlofrod mit 9:1 (4:0)

Rotenburger schießen Angstgegner ab

Dreifacher Torschütze seiner SG Rotenburg/Lispenhausen beim 9:1 in Dittlofrod: Christoph Treibert, hier am Ball. Foto: Walger

Rotenburg. Mit so einem Hammerresultat hatte beim Fußball-Kreisoberligisten SG Rotenburg/Lispenhausen keiner gerechnet: Die Mannschaft von Trainer André Köthe gewann bei der SG Dittlofrod/Körnbach mit 9:1! Dabei hatten die Rotenburger in Körnbach zuletzt 2009 gepunktet und sich auch auf eigenem Platz gegen diesen Gegner immer schwergetan. Mit einem 5:0 über Ufhausen glänzte der ESV Weiterode.

SG Dittlofrod/Körnbach - SG Rotenburg/Lispenhausen 1:9 (0:4). Es lief richtig rund für die Gäste, die vom Anpfiff weg das Tor des Kontrahenten berannten. Schon bevor sie Sven Wrzos per Elfmeter in Führung brachte (18.), hatten sie sich vier klare Chancen erarbeitet, diese aber vergeben. Danach aber stieg auch die Treffsicherheit.

Das 1:4 der mit ihrer Stammelf aufgelaufenen Gastgeber in der 50. Minute sollte sich für sie nur als kurzes Strohfeuer erweisen - es blieb ihre einzige echte Torgelegenheit während des gesamten Spiels. Köthes Elf dominierte in allen Belangen. „Selbst beim Stand von 1:7 haben die nicht aufgesteckt oder sich angemeckert“, zollte Gästetrainer André Köthe dem diesmal überforderten Gegner Respekt. Tore: 0:1 Sven Wrzos (18., Foulelfmeter), 0:2 Florian Götzke (34.), 0:3 Christoph Treibert (38.), 0:4 Sven Wrzos (40.), 1:4 Alexander Minich (50., Foulelfmeter), 1:5 Maximilian Weber (68.), 1:6 Jan Hanstein (70.), 1:7 Christoph Treibert (80.), 1:8 Christoph Treibert (81.), 1:9 Maximilian Weber (90.).

SG Schenklengsfeld/Rot./Wipp. - SG Eiterfeld/Leimbach 2:5 (1:1). Trotz achtfachen (!) Ersatzes bot der Gastgeber eine couragierte Leistung.Tobias Reinhard gelang ein Traumtor zum 2:2, als er aus 20 Metern mit links aus der Drehung per Dropkick in den Winkel traf.

Der favorisierte Gast wirkte lange pomadig, ohne Tempo in seinen Aktionen. Erst als beim Gegner die Kraft nachließ und sich bei ihm zunehmend Fehler einschlichen, entschied der Favorit binnen neun Minuten das Spiel. Tore: 0:1 Maik Schmidt (23., ET), 1:1 Philipp Kirst (35.), 1:2 Ali Dogru (47.), 2:2 Tobias Reinhardt (48.), 2:3 Ali Dogru (69.), 2:4 Manuel Schmidt (73.), 2:5 Ali Dogru (78.).

SVA - FSG Hohenroda 1:2 (1:1). Der FSG gelang der dritte Saisonsieg – nach einer Steigerung im zweiten Abschnitt. Erst da entwickelte Hohenroda größeren Druck auf Ball und Gegner. Tore: 1:0 Fabian Kallée (29.), 1:1 Felix Heinemann (30.), 1:2 Marius Schmitt (77.).

SG Aulatal - FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen 3:1 (1:1). Eine sehr schwache Leistung des Titel-Mitavoriten Aulatal – mit einem glücklichen Ende. Der Gast ließ den Ball gut laufen und kombinierte sich flott durchs Mittelfeld. Anfangs der zweiten Halbzeit ließ er zwei glasklare Chancen liegen. Erst Cojocarus 2:1 brachte Aulatal auf die Siegerstraße.

Tore: 0:1 Manuel Müller (22.), 1:1 Roman Schrön (42.), 2:1 Bogdan Cojocaru (69.), 3:1 Roman Schrön (84.).

FSV Hohe Luft - SC Soisdorf 6:0 (1:0). „Das war ganz ordentlich“, meinte Hohe Lufts neuer und alter Trainer Martin Heß. „Wir wollten hinten sicher stehen, nichts zulassen und vorn unsere Chancen in Ruhe ausspielen.“ Tore: 1:0 Kevin Kurz (3.), 2:0 Roman Prokopenko (50.), 3:0 Kevin Kurz (63.), 4:0 Roman Prokopenko (72.), 5:0 Kevin Kurz (80.), 6:0 Roman Prokopenko (85.).

ESV Weiterode - TSV Ufhausen 5:0 (4:0). Der ESV zeigte eine passende Reaktion auf die letztwöchige Niederlage in Ransbach. In der starken ersten Halbzeit legten die Weiteröder den Grundstein zum Sieg gegen blasse Ufhäuser.

Tore: 1:0 Matthias Grassmann (3.), 2:0 Christoph Hohmann (35., ET), 3:0 Serkan Kaval (37.), 4:0 Matthias Grassmann (40.), 5:0 Serkan Kaval (49.).

SG Ober-/Untergeis – TSV Herfa 4:1 (0:0). Im Duell der Aufsteiger setzte sich Ober-/Untergei klar durch. Die ersten drei Tore für den Gastgeber fielen nach Standardsituationen. Herfa wachte zu spät auf. Torschütze Deringer traf den Pfosten.

Tore: 1:0 Nicholas Champagne (50.), 2:0 Mario Pandza (62.), 3:0 Nicholas Champagne (70.), 3:1 Alexander Deringer (74.), 4:1 Pascal Kuhn (90+2)

Rot: Master Kanjananat (Ober-/Untergeis, 68.), Stefan Mausehund (Herfa, 90.). (wkx/twa)

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