Der Spieltag in der Region: Rotenburg/Lispenhausen darf noch hoffen

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Neuauflage des Klassikers: Im Oktober siegten die Hönebacher (blau-weiße Trikots) in Rotenburg 4:1. Am Samstag steigt das Rückspiel im Wildecker Ortsteil.

Rotenburg. Heimspiele wie die FSG Bebra tragen in der Fußball-Kreisoberliga auch der ESV Hönebach (Derby gegen die SG Rotenburg/Lispenhausen) und der ESV Weiterode aus. Die SG Wildeck ist auswärts gefordert.

ESV Weiterode

Am Samstag um 15.45 Uhr wird die FSG Hohenroda zu Gast sein, die als 13. zurzeit den Relegationsrang belegt. „Das ist für uns ein Schlüsselspiel“, sagt ESV-Trainer Andreas Rygula, „ich glaube, wenn wir gewinnen, dann haben wir den Deckel draufgemacht. Dann hätten wir elf Punkte mehr als Hohenroda.“

Diese Rechnung wird er im Abschlusstraining auch noch einmal seinen Spielern vor Augen führen. Mit seinem Team konnte er zuletzt sehr zufrieden sein. Die Ergebnisse belegen das. Deshalb sieht Rygula auch keinen Anlass, die taktische Ausrichtung zu überdenken: In der Deckung konzentriert arbeiten, gut umschalten, Chancen herausspielen und auch nutzen - das haben die Weiteröder zuletzt beherzigt. Und so sollen sie auch am Sonntag zu Werke gehen.

ESV Hönebach

Aus den beiden zurückliegenden Doppelspieltagen hat Hönebach drei Siege bei einer Niederlage geholt. „Damit sind wir zufrieden“, sagt Bernd Noll, der im Vorstand seines ESV für den Spielbetrieb zuständig ist.

Dass es in der letzten dieser vier Partien ein empfindliches 0:3 gegen die abstiegsgefährdete SG Mecklar/Meckbach/Mecklar gab, ficht ihn nicht an: „Das war das vierte Spiel in zehn Tagen, da ist natürlich ein Substanzverlust zu spüren.“ Nach dem 0:1 seien die Köpfe runtergegangen, der Gast bekam Oberwasser.

Gegen die SG Rotenburg/Lispenhausen - Anpfiff am Samstag bereits um 14 Uhr - werden die Karten neu gemischt. „Wir wollen natürlich zu Hause nicht zweimal hintereinander verlieren“, sagt Bernd Noll. Und: „Wir werden die Rotenburger nicht auf die leichte Schulter nehmen. Deren 0:9 in Wildeck ist kein Maßstab, das war ein einmaliger Ausrutscher.“

Ion Morgun ist aus dem Urlaub zurückgekehrt und steht wieder zur Verfügung. Ob Kai Wollenhaupt seine Zerrung auskuriert hat, muss noch abgewartet werden.

SG Rotenburg/Lispenhausen

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das gilt selbst dann, wenn man - wie die SG - auf dem vorletzten Rang liegt und zehn Punkte Rückstand auf den Drittletzten aufweist. Denn für das Team von Trainer Steffen Oelschläger könnte sich noch ein Hintertürchen öffnen. Wenn nämlich die SG Eiterfeld/Leimbach und der SVA Bad Hersfeld den Klassenerhalt in der Gruppenliga schaffen, würde laut Klassenleiter Karl-Heinz Blumhagen nur ein Team die Kreisoberliga verlassen müssen. Das wäre im Moment der SC Soisdorf. Die Rotenburger dürften dann in der Relegation ran. Die Mannschaft hat also allen Grund, sich voll reinzuhängen, um so weiteres Selbstbewusstsein zu tanken. Zum Beispiel durch einen Sieg oder ein Remis in Hönebach.

SG Wildeck

Bei der SGW läuft es richtig gut, wie nicht erst das 1:1 bei der SG Aulatal gezeigt hat. Die Mannschaft von Wildecks Trainer Sandro Mohr ist Vierter - mit nur einem Punkt Rückstand auf den Dritten, den SV Steinbach II. Nun steht für sie das Auswärtsspiel beim FSV Hohe Luft an, der drei Zähler weniger als die Wildecker auf dem Konto hat. Die jüngsten Ergebnisse sprechen für einen Erfolg der Gäste.

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