SG Rotenburg/Lispenhausen ist zu Gast bei der SG Haunetal

Den Ball behauptet: Rotenburgs Daniel Schmidt (links) in einer Szene aus der Partie gegen den derzeitigen Spitzenreiter Aulatal. Am Samstag wird’s kaum einfacher. Foto: Walger

Rotenburg/Haunetal. Es ist der erste Pflichtspielauftritt im neuen Jahr - und gleich ein Spitzenspiel: Fußball-Kreisoberligist SG Rotenburg/Lispenhausen gastiert als Tabellenvierter beim Zweiten SG Haunetal. Anpfiff in Neukirchen ist schon am Samstag um 15.30 Uhr.

„Das ist das große Problem, dass wir noch nicht gespielt haben in der Liga nach der Winterpause“, sagt Rotenburgs Trainer André Köthe. Er sieht daher die Gastgeber leicht im Vorteil. „Die wissen jetzt, wie man sich im Team bewegt.“ Denn die Haunetaler hatten am vergangenen Wochenende ihren ersten Auftritt. Beim FSV Hohe Luft gab es ein torloses Unentschieden. „Glücklicherweise haben sie nicht getroffen“, sagt Köthe.

Drei Punkte als Ziel

Und der Trainer lässt durchblicken, dass er feste Vorstellungen davon hat, wie seine Elf in Neukirchen aufzutreten hat. „Wir müssen gut organisiert auftreten“, fordert er und schiebt sein ehrgeiziges Ziel nach: „Wir möchten aus Neukirchen etwas mitnehmen. Nein, eigentlich wollen wir dort auch gewinnen.“ Den Haunetaler Christoph Fischer gelte es zu stoppen, er ist laut Köthe „Dreh- und Angelpunkt des Spiels“ beim Gastgeber.

Huff hat Respekt

Auch Köthes Gegenüber Stefan Huff hat Respekt vor dem Gegner und sieht im Verfolgerduell seine Elf keinesfalls als favorisierte Mannschaft. Schon im Hinspiel gewann Rotenburg mit 3:2, obwohl die Haunetaler dort eine kleine Aufholjagd starten konnten. „Gegen Ende der Partie haben auf beiden Seiten die Kräfte nachgelassen“, erinnert sich Stefan Huff. Haunetals Trainer erwartet auch diesmal wieder einen aggressiv auftretenden Gegner, der früh das Aufbauspiel stören wird. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe für uns“, meint Huff, der mit dem ersten Auftritt seiner Elf im Punktspiel am Sonntag beim FSV Hohe Luft nicht zufrieden war.

Obwohl das torlose Remis auf schwer bespielbarem Boden letztendlich gerecht war, war er nicht zufrieden. Weniger das Ergebnis als vielmehr die Einstellung seiner Elf störte Haunetals Trainer mächtig: „Richtig geil auf den Sieg waren wir nicht. Wir müssen an unserer Einstellung feilen.“ Aus diesem Grunde wird er auch die Aufstellung ändern und den zuletzt verletzten David-André Hugo wieder in die Mannschaft nehmen.

André Köthe hat wahrscheinlich den kompletten Kader an Bord - und hofft, dass die Grippewelle nicht noch zuschlägt.

Von Rainer Henkel Und Hartmut Wenzel

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