3:3 - SG Rotenburg/Lispenhausen hält Favorit Hohe Luft im Zaum

Dreikampf: Rotenburgs Sven Wrzos (links) wird vom Hohe Lufter Mannschaftskapitän Niklas Richter attackiert. Wrzos’ Teamkamerad Jan Hanstein (rechts) ist gespannter Beobachter. Foto: Ziermann

Rotenburg. In einem packenden Kreisoberliga-Fußballspiel im Dauerregen trennte sich die SG Rotenburg/Lispenhausen vom hoch gehandelten FSV Hohe Luft mit 3:3 (1:2).

Während die SG mit dem Remis im Punktesoll verbleibt, dümpeln die Gäste weiter in unteren Regionen der Tabelle.

Die Gäste begannen forsch. Einen Flachschuss von Daniel Schmied konnte SG-Keeper Heckel nur mit Mühe auf dem nassen Geläuf entschärfen (3.). Gleiche Probleme hatte er dann beim Eyerich-Freistoß, den er nur seitlich abklatschen konnte und damit Arnhold Gildenberger die Gästeführung ermöglichte (5.).

Während die Gäste weiterhin mit ihrer Deckung hoch standen und so Druck aufbauten, hingen die SG-Spitzen Steinhauer und Weber durch ungenaue Pässe meist in der Luft. Es ging munter weiter. Als Jan Hanstein am Strafraumeck keine Anspielstation fand, schlenzte er die Kugel kurzerhand in die lange Ecke zum 1:1 (33.). Die Gäste ließen sich jedoch nicht lumpen und erzielten prompt die erneute Führung. Crowford umspielte die halbe SG-Abwehr, tunnelte auch noch SG-Keeper Heckel, und es stand 1:2 (37.).

In der zweiten Halbzeit dreht die SG das Spiel innerhalb von 18 Minuten. Nach einem schnellen Konter mit diesmal genauem Passspiel zwischen Steinhauer und Wrzos schob letzterer zum 2:2 ein (55.). Acht Minuten später zog Steinhauer nach einem Steilpass auf und davon und legte die Kugel flach zur 3:2-Führung für die SG ins lange Eck (63.). Und wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Steinhauer seine Großchance zum 4:2 genutzt. So aber wirkten die Gäste in der Schlussphase frischer und kamen nicht unverdient zum Ausgleich. Wieder war Emmanuel Crawford rechts durchgebrochen, seinen Schuss klatschte Heckel ab. Doch Crawford reagierte am schnellsten und vollendete im zweiten Versuch.

„Das Remis war verdient. Wir haben viele Chancen ausgelassen“, bilanzierte Rotenburgs Trainer André Köthe. FSV-Imterimscoach Karsten Reinhardt befand: „Wir hatten die besseren Chancen in einem offenem Schlagabtausch. Obwohl wir das spielbestimme Team waren, war Rotenburg durch Konter immer brandgefährlich.“

SG: Heckel - Richter, Schmidt, Götzke (81. Weber), Steinhauer, Stunz (80.Trieschmann), Wrzos, Treibert, Stabel, Hanstein, M.Weber

FSV: Sauerbrei - Kurz, Habryka, Kostadinov (60. Kahraman), Gildenberger, Eyerich, Crawford, Domachowski, Belosicky (65 .Prokopenko), Schmied, Galbas

SR: Schejstal ( SV Falkenberg), Z: 300

Tore: 0:1 Gildenberger (5.), 1:1 Hanstein (33.), 1:2 Crawford (37.), 2:2 Wrzos (55.), 3:2 Steinhauer (63.), 3:3 Crawford (70.)

Von Burghard Hauptmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.