Derbyzeit in Rotenburg.

Kreisoberliga: Rotenburg/Lispenhausen trifft wieder auf Hönebach

Kein Zweikampf wie im Hinspiel möglich: Rotenburgs Christoph Treibert (links) fällt verletzt aus, und Marco Rudolph (rechts) hat den ESV Hönebach in der Winterpause verlassen. Foto: Walger

Rotenburg. Fußball-Kreisoberligist SG Rotenburg/Lispenhausen will mit einem Heimsieg über den ESV Hönebach seinen Platz in der Spitzengruppe verteidigen.

Und sich zugleich für die Hinspielniederlage revanchieren. Anstoß ist am Samstag um 16 Uhr auf dem Wittich.

Die SG feierte zuletzt einen 3:0-Sieg beim Tabellennachbarn SG Haunetal und bleibt auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsrängen. „Das war natürlich ein super Start, so hatten wir uns das erhofft“, freut sich SG-Kapitän Felix Schumacher.

Höllisch aufpassen 

Den ESV Hönebach schätzt er als spielstarken Gegner ein: „Dabei sticht Marcel Katzmann noch etwas heraus. Er hat einen absoluten Torriecher. Da müssen wir höllisch aufpassen.“ Im Hinspiel sei der ESV klar besser gewesen. Die Hönebacher agierten technisch auf einem hohen Niveau und spielten schnell nach vorne, so Schumacher. Das gelte es zu unterbinden. Dass für den Tabellendritten auf eigenem Platz nur drei Punkte zählen, versteht sich von selbst.

Vom Aufstieg will der Rotenburger Kapitän übrigens noch nicht sprechen. Wenn man in einigen Wochen immer noch ganz oben dabei sei, sei das sicherlich anders. „Erst mal sollten wir aber kleinere Brötchen backen.“ Verzichten muss die SG am Samstag vermutlich auf die angeschlagenen Stefan Gunkel und Christoph Treibert. Definitiv fehlen wird der beruflich verhinderte Jan Hanstein.

Dem ESV Hönebach gelang am Wochenende gegen Hohe Luft mit dem 3:2 endlich der erste Sieg des Jahres. Sorgen bereitet Trainer Frank Hauck einzig die Defensive: „Die beiden Gegentore haben wir uns im Grunde selbst eingeschenkt.“ Wenn man den Coup aus der Hinrunde wiederholen wolle, als der ESV den Rotenburgern ihre erste Saisonniederlage zufügte, müsse der gesamte Defensivverbund eine konzentrierte Leistung abliefern. „Die Rotenburger zeichnet ihr sehr ausgeglichen besetzter Kader aus. Da kann man sich nicht auf einzelne Spieler konzentrieren“, spricht Hauck respektvoll vom Gegner.

Fleißig Punkte sammeln 

Für die Hönebacher geht es weiterhin darum, Punkte zum möglichst frühzeitigen Klassenerhalt zu sammeln. Der ESV-Coach rechnet damit, dass für den Ligaverbleib am Ende mindestens 38 Zähler nötig sein werden: „Zehn bis zwölf Punkte müssen wir also noch sammeln.“

Personell sieht es beim ESV vor allem in der Defensive nicht rosig aus. Neben Winterabgang Marco Rudolph fehlt Dennis Ehmer langfristig. Zudem trugen Manuel Noll, Marius Bommer und Daniel Jasiulek aufgrund der harten Gangart der Hohe Lufter Blessuren davon. Definitiv fehlen wird außerdem Pascal Preis wegen eines Muskelfaserrisses.

Von Christopher Ziermann

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