SG Rotenburg/Lispenhausen zwischen Hoffen und Bangen

Acht Treffer aus den letzten beiden Spielen: Die SG Rotenburg/Lispenhausen hat ihre Tormaschine angeworfen. Zweimal war Aarne Detlefsen (links, hier gegen Hohe Lufts Kapitän Dominic Eyrich) erfolgreich. Foto: Walger

Lispenhausen. Bereits gerettete SG Mecklar/Meckbach/Reilos stellt sich am vorletzten Spieltag in Lispenhausen vor.

Kann die SG Rotenburg/Lispenhausen den Kopf noch aus der Schlinge ziehen und den Abstieg aus der Fußball-Kreisoberliga vermeiden? Die Antwort auf diese Frage wüsste ihr Trainer Steffen Oelschläger sicherlich auch gerne. Doch es wird sie so schnell nicht geben. Und sie ist - zunächst - nicht allein davon abhängig, wie die SG spielt.

Zur Lage: Kommt kein Team aus der Gruppenliga in die Kreisoberliga (KOL) Nord herunter, dann wird aus dieser nur der abgeschlagene SC Soisdorf direkt in die A-Liga absteigen. Die Rotenburger hätten ihr sportliches Schicksal dann - vemutlich in der Relegation - wieder in der eigenen Hand. Werden zwei Teams die KOL auf direktem Weg verlassen, dann müssen die Rotenburger, wennsie sich retten wollen, an den letzten beiden Spieltagen noch die SG Dittlofrod/Körnbach überholen, die momentan vier Punkte mehr auf dem Konto hat - und zudem die große Chance, sich am Sonntag bei Schlusslicht Soisdorf den drittletzten Platz endgültig zu sichern. Damit wäre für sie der direkte Abstieg schon mal verhindert.

Der SG Rotenburg/Lispenhausen bleibt also nichts weiter übrig, als dem SVA Bad Hersfeld in der Gruppenliga die Daumen zu drücken, damit der zumindest Viertletzter wird. Und sie muss ihre eigenen Spiele gewinnen. Für Steffen Oelschlägers Team seht am Sonntag um 15 Uhr in Lispenhausen das Heimspiel gegen die schon gerettete SG Mecklar/Meckbach/Reilos an.

Diese Aufgabe geht der Gastgeber mit einem guten Gefühl an. „Die Siege gegen Steinbach II und in Dittlofrod haben uns allen sehr, sehr gut getan. Wir haben zuletzt Fortschritte gemacht, gerade im Spiel nach vorne. Das sieht jetzt schon wieder ein wenig nach Fußball aus“, sagt Steffen Oelschläger. Hoffnung macht ihm auch, dass die A-Junioren, die schon ein bisschen bei den Männern hineinschnuppern durften, dabei eine gute Figur abgegeben haben.

Dritter Dreier soll her

Gegen die Ludwigsauer soll nun der dritte Erfolg in Serie gelingen. „Wir werden alles daransetzen, auch dieses spiel zu gewinnen. Sollten wir tatsächlich noch die Relegation erreichen, dann gehen wir mit dem Wissen da rein, dass wir doch noch gewinnen können“, sagt der Coach.

Die Lockerheit sei zurück, alle seien noch enger zusammengerückt, der Kader wird am Sonntag komplett sein - jetzt muss nur noch der SVA in der Gruppenliga bleiben. Dann könnte es doch noch ein Happy End für Oelschläger und seine Jungs geben.

Von Thomas Walger

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