Sandro Mohrs Auftrag an seine Wildecker: besser treffen

Hoffnungsträger: Wildecks Trainer Sandro Mohr baut darauf, dass Yannik Rimbach morgen wieder fit für einen Startelf-Einsatz ist. Foto: Walger

Obersuhl. SGW empfängt den ESV Weiterode zum Derby - und will ihre Chancen besser nutzen als in Bebra.

Ein Rotenburger Altkreis-Duell steht am vorletzten Spieltag der Fußball-Kreisoberliga Nord auf dem Programm. Am Samstag um 18 Uhr empfängt die SG Wildeck im Obersuhler Stadion den ESV Weiterode. Im Vorspiel stehen sich ab 16.15 Uhr die beiden Reserven gegenüber.

Während es bei den zweiten Mannschaften für die Weiteröder noch um wichtige Punkte gegen den Abstieg geht, können die beiden ersten Garnituren befreit aufspielen. Sie haben mit den Entscheidungen an der Spitze oder im Keller nichts zu tun.

Ein müder Kick ist deshalb aber nicht zu erwarten. „Wenn ich auf den Platz gehe, dann will ich gewinnen. Und meine Mannschaft will das auch“, sagt Wildecks Trainer Sandro Mohr. Zumal sie die Saison gerne auf dem dritten Platz abschließen möchte. Ein Sieg wäre auch für die Stimmung wichtig. Denn nach dem Spiel und einem gemeinsamen Essen wollen die Wildecker in Richelsdorf Kirmes feiern.

Geknickt wie Absteiger

Am vergangenen Wochenende hat es bei der FSG Bebra eine 1:3 (0:3)-Niederlage für die SGW gesetzt. „Meine Spieler haben in der Halbzeit völlig geknickt in der Kabine gesessen, fast so, als wären sie gerade abgestiegen“, berichtet Mohr. Der Spielverlauf war auch äußerst unglücklich für die Gäste, die zahlreiche Großchancen verdaddelt hatten. „Gegen Weiterode müssen wir das jetzt besser machen.“ Und dafür die Köpfe wieder frei kriegen, sagt der Coach.

Er setzt auch gegen den ESV auf Offensive. Schnell aus einem kompakten Mittelfeld heraus nach vorne kombinieren - so stellt er sich das vor; und hofft, dass Yannik Rimbach wieder bei Kräften ist und diesmal in der Startelf stehen kann.

Sandro Mohr ahnt, dass auf ihn und seine Elf eine schwere Aufgabe wartet. „Der Andy hat seine Truppe gut im Griff“, zollt er Weiterodes Trainer Andreas Rygula Respekt. Der reicht die Blumen direkt zurück: „Mohr hat gute Arbeit geleistet. Er hat die jungen Leute sehr gut integriert, er hat eine offensivstarke, robuste, zweikampfstarke Mannschaft.“

Auf die Stärken antworten

Genau auf diese Stärken des Gegners will Rygula reagieren: „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und gewinnen.“ Personell sieht es allerdings nicht so rosig aus für seinen ESV. Seffen Leinhos, Manuel Pfau, Sascha Bube und der für vier Spiele gesperrte Torjäger Kevin Kurz werden im Derby fehlen. Hinter dem Einsatz der angeschlagenen Serkan Kaval und Levent Tabkin seht noch ein Fragezeichen.

Bei der verschmerzbaren 1:3-Niederlage gegen Titelaspirant SpVgg./Hessen Hersfeld am vergangenen Sonntag hatten vier Jugendliche die Lücken geschlossen und in der Startelf der Weiteröder gestanden. Andreas Rygula war mit den Youngstern Sven Hertrampf, Marvin Schade, Martin Blackert und Daniel Buchmann jedenfalls sehr zufrieden. Aber die werden ja auch noch bei den A-Junioren gebraucht, die in der Kreisliga Meister werden wollen.

Von Thomas Walger

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