Fußball-Kreisoberliga: Späte Tore entscheiden

SG Rotenburg/Lispenhausen nach 2:0 wieder ganz oben

Das war die zweite Chance von Steffen Kanngießer: Beim ersten Mal hatte FSV-Schlussmann Gunnar Sauerbrei die Latte geholfen, hier wehrte er aus eigener Kraft ab. Als der Rotenburger allerdings später zum Strafstoß antrat, war das 2:0 fällig. Foto: Walger

Lispenhausen. Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisoberliga bezwang die heimische SG ihren Gast FSV Hohe Luft mit 2:0 (0:0) und eroberte mit diesem Sieg die Tabellenspitze zurück, da alle Mitkonkurrenten Federn ließen.

Es war eine Partie mit unterschiedlichen Halbzeiten, in der die erste an den FSV und die zweite an die SG ging. Die Gastgeber eröffneten das Duell mit Steffen Kanngießers Heber auf die Latte (3.). In der Folge übernahm aber dann das Zepter. Zwischen der 5. und 20. Minute spielten sich viele Aktionen auf gehobenem Niveau im Mittelfeld ab.

Die nächsten Chancen verzeichneten dabei die Gäste. Eine Tabkin-Flanke auf den Kopf von Thomas Geras hätte fast das 0:1 eingleitet (20.). Nach einem glänzenden Doppelpass zwischen Levent Tabkin und Thomas Geras war SG-Keeper Florian Euler zur Stelle (27.). 60 Sekunden später zeigte er eine kleine Unsicherheit, die Leo Banysch und Tabkin nicht nutzen konnten.

Der SG gelang es nun immer öfter, die Torfabrik der Liga, Emmanuel Crawford (21 Treffer) und Levent Tabkin (15) aus dem Spiel zu nehmen, zumal die Zuspiele auf sie nicht präzise genug waren.

In Halbzeit steigerten sich die Rotenburger weiter. Sie traten vor ihrer stabilen Abwehr mit einem noch geschlosseneren Mittelfeld auf und zwangen den FSV, mit langen Bällen zu operieren. Die wurden abgefangen.

SG-Coach André Köthe wechselte sich selbst ein und hatte Pech: Er hob den Ball im Fallen über FSV-Keeper Sauerbier, doch Tobias Lidzba klärte noch vor der Linie (79.).

Doppelschlag

Mit einem Doppelschlag entschied die SG dann das Spiel keineswegs unverdient zu ihren Gunsten. René Steinhauer versenkte den Ball eiskalt zum 1:0 in die kurze Ecke (80.). Der Torschütze konnte zwei Minuten später nur durch ein Foul gebremst werden. Steffen Kanngiesser verwandelte trocken zum 2:0 (82.). Da war es unerheblich, dass Dani Younan vom FSV wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah (84.).

SG-Coach Andre Köthe resümierte: „In der ersten Halbzeit haben wir zu viel zugelassen. Das wurde dann im zweiten Abschnitt besser. Unser Sieg ist hoch verdient. FSV-Coach Klaus Hentschel befand; „Wir haben den entscheidenden Pass in der ersten Halbzeit nicht hinbekommen. In der zweiten Hälfte hatten wir keine Anspielstationen mehr im Mittelfeld.“

SG Rotenburg/Lispenhausen: Euler - Richter, Möller, Schmidt (46. Köthe, 84. Schmidt), Schumacher, Goetzke, Kanngießer (87. Orth), Gunkel, Heisse, Hanstein, Weber (32. Steinhauer)

FSV Hohe Luft: Sauerbier - Lidzba, Habryka, Younan, Tabkin, Eyerich, Crawford (83. Gidion), Peters (78. Hühn), Geras, Banysch, Eirich (59. Sen)

Tore: 1:0 Steinhauer (80.), 2:0 Kanngießer (82., FE)

SR: Jungermann (Lohne); Z: 200

Von Burghard Hauptmann

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