Fußball-Kreisoberliga

Spiel gegen Dittlofrod kein Selbstläufer für Wildeck

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Mit Bebra gegen Schlusslicht Niederjossa/Breitenbach: Trainer Andelko Urosevic. 

Die Aufgaben der beiden Fußball-Kreisoberligisten SG Wildeck und FSG Bebra am Sonntag, 15 Uhr, gegen die SG Dittlofrod/Körnbach und SG Niederjossa/Breitenbach scheinen machbar.

Dabei fällt Aufsteiger Wildeck in Bosserode wohl die schwerere Aufgabe zu. Wildecks Trainer Maik Lindemann spricht daher auch von einem eher unangenehmen Gegner, der nur schwer einzuschätzen sei. Beim bislang letzten Aufeinandertreffen in der Saison 17/18 gab es in beiden Spielen keinen Sieger. „Man muss auch mal mit einem Punkt zufrieden sein, aber grundsätzlich muss man solche Spiele gewinnen, zumal wir Heimrecht haben“, sagt Lindemann, auch vor dem Hintergrund, dass man bis zur Winterpause einen Überhang an Heimspielen hat.

„Es wird kein Selbstläufer werden. Der Gegner ist kampfstark und verfügt über starke Individualisten“, warnt der Trainer seine Elf. Hier meint er insbesondere Torjäger und ehemaligen Eiterfelder Kamil Bontal und Constantin Pabst, die er als gestandene Fußballer einordnet. Allerdings fehle dem Team von Trainer Alin Cotan, den er ebenfalls zu den Stützen der SG zählt, die nötige Konstanz.

Nach der Heimniederlage gegen Hönebach ist der Gast sicherlich auf Wiedergutmachung aus, während die Wildecker das beim 3:0 gegen Philippsthal gewonnene Selbstvertrauen mit ins zweite Heimspiel in Folge nehmen möchten. Wieder zum Kader stoßen werden Marco Bode und Steven Seiler, während hinter den angeschlagenen André Veselcic und Tobias Brill unter der Woche noch ein Fragezeichen stand. Ob Dennis Pierce nach seinem krankheitsbedingten Ausfall wieder dabei ist, war ebenfalls noch offen.

Die FSG Bebra erfüllte am vergangenen Doppelspieltag zwar mit vier Punkten die Vorgabe ihres Trainer Andelko Urosevic, doch der Ausgang der Partien war durchaus anders erwartet worden. Nach dem Remis gegen Haunetal ergatterte eine stark ersatzgeschwächte FSG beim Ligafavoriten SG Festpielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld einen Dreier.

Dies dürfte für die kommenden Aufgaben, insbesondere für das anstehende Spiel gegen die SG Niederjossa/Breitenbach, den nötigen Auftrieb gegeben haben. Auch wenn der Gast noch keinen Sieg zu verbuchen hat und mit drei Remis und lediglich drei Treffern das Tabellenende ziert, wird es wichtig sein, mit der richtigen Einstellung ins Spiel auf der Biberkampfbahn zu gehen. Mit einem Sieg würden die Eisenbahnstädter einen weiteren Schritt Richtung oberes Tabellendrittel machen.

VON THOMAS BECKER

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