Fußball-Kreisoberliga

Spitzenreiter Hönebach im Spitzenspiel gegen SG Festspielstadt

+
Der Spitzenreiter erwartet den Gruppenliga-Absteiger: Die Hönebacher, hier links Kai Wollenhaupt im Spiel gegen Wildeck, haben die SG Festspielstadt/SVA/SpV. zu Gast. 

Es ist das Spitzenspiel des Spieltags in der Fußball-Kreisoberliga: Tabellenführer ESV Hönebach trifft auf die SG Festspielstadt

Hönebach – Anpfiff auf dem Sportplatz an der Autobahn ist am Sonntag um 15 Uhr.

Die von allen Seiten hoch gehandelten Hönebacher stiegen famos in die Serie ein. In sechs Spielen gab es fünf Siege; einzig beim 2:2 gegen den großartig gestarteten Aufsteiger SG Wildeck bekam die Hönebacher Weste einen kleinen Flecken. Fünf Gegentore seit Saisonbeginn sind der Spitzenwert der Liga.

Beim Gruppenligaabsteiger aus der Kreisstadt, Mitfavorit auf den Wiederaufstieg, wechselten dagegen noch Licht und Schatten. Zuletzt gab es eine 1:2-Heimschlappe gegen die FSG Bebra. Als Fünfter hat die SG aber weiter Kontakt zur Tabellenspitze.

„Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, prognostiziert Tino Jäger, der Trainer der Hönebacher. „Da wird die Tagesform entscheiden.“ Mit dem Saisonstart seiner Elf ist der Coach natürlich hochzufrieden. „Beim einzigen Punktverlust gegen Wildeck waren wir selbst in Unterzahl die bessere Mannschaft“, sagt er. Auf die starke Defensive angesprochen, erinnert Jäger an die vergangene Serie. „Da hatten wir Verletzungspech, hatten am Ende 42 Gegentore. Das sind eben zehn zuviel. Mittlerweile arbeiten wir besser nach hinten.“

Den Gegner sieht Jäger nach wie vor als Mitfavoriten um den Aufstieg an – genau wie Niederaula: „In diesen Mannschaften steckt natürlich riesig viel Potenzial.“ Beide Konkurrenten sieht Jäger am Saisonende ganz vorn – „und uns vielleicht auch.“

Verzichten muss der ESV am Wochenende auf ein Trio: Tobias Böttcher ist privat verhindert, Stefan Brandenstein beruflich. Daniel Jasiulek hat Adduktorenbeschwerden. Wieder dabei ist dagegen Fabian Budesheim.

Auch Jäger weiß: Dass die Festspielstädter nur eine der letzten vier Begegnungen gewonnen haben, liegt auch an der misslicher Personalsituation. So fehlten am Sonntag bei der 1:2-Niederlage gegen Bebra mit Belosicky, Crawford, Müller-Siebert und Philipp Prokopenko schon vier Stammkräfte, ehe sich Rakk verletzungsbedingt auswechseln lassen musste. Roman Prokopenko kann deshalb das Gerede vom direkten Wiederaufsteig oder einer Favoritenrolle nicht mehr hören. Das aber bedeutet nicht, dass der 29-Jährige mit dem bisherigen Saisonverlauf unzufrieden wäre. „Es sieht fußballerisch schon ganz gut aus. Aber wir haben zuletzt mit einer ganz jungen Mannschaft gespielt und eben etwas Lehrgeld bezahlen müssen“, sagt er.

VON RAINER HENKEL UND SASCHA HERRMANN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.