Kreisoberliga: Wildecker Überflieger beim ESV Hönebach auf dem Prüfstand

Stark, aber schlagbar

Rechtzeitig zum Derby wieder an Bord: Der Hönebacher Pascal Preis (rechts), hier im Zweikampf mit Weiterodes Florian Yildiz. Foto: Walger

Hönebach. Für alle Beteiligten ist es das Spiel des Jahres: Am Ostermontag um 15 Uhr empfangen die Wildecker Kreisoberliga-Fußballer des ESV Hönebach die Kicker der SG Wildeck. Das für Samstag geplante Spiel der SGW bei der SG Sorga/Kathus ist wie alle für diesen Tag geplanten Nachholpartien dieser Liga und der Klassen darunter abgesagt worden.

Der SGW fällt dabei eindeutig die Favoritenrolle zu: Sechs Siege in Folge bei 22:3 Toren legen die Frage nahe, ob der Tabellenzweite in seiner derzeitigen Form überhaupt zu schlagen ist. ESV-Trainer Frank Hauck lobt ausdrücklich die Arbeit seines Trainerkollegen Sandro Mohr, der mittlerweile auch einige junge Spieler in sein Team integriert hat.

Breit aufgestellter Kader

Außerdem sei der SGW-Kader in der Breite deutlich besser bestückt als sein eigener. Hauck sagt aber auch ganz klar: „Natürlich sind die zu schlagen. Ob Katzmann, Bommer oder Wollenhaupt - unsere Offensive ist immer für Tore gut. Und defensiv müssen wir an unsere Leistung in Rotenburg anknüpfen, dann ist alles möglich.“

Viel wird davon abhängen, ob die ESV-Elf die derbe 1:8-Heimklatsche gegen Haunetal schon verdaut hat. „Irgendwann hat die Mannschaft sich da ergeben. Das habe ich in dieser Form in Hönebach noch nicht erlebt“, macht Hauck keinen Hehl aus seiner Enttäuschung.

Er rechnet aber fest damit, dass seine Spieler jetzt im Lokalderby wieder bis in die Haarspitzen motiviert sein werden. Ein Pluspunkt für den ESV: Pascal Preis und Daniel Methner stoßen wieder zum Kader.

„Für meine Spieler ist es definitiv das Spiel des Jahres. Ich sehe das etwas nüchterner, ich möchte einfach die drei Punkte einfahren“, erklärt SGW-Trainer Sandro Mohr. Er stellt sich aber auf harte Gegenwehr der Hönebacher ein. „Die werden gegen uns absolut heiß sein. Und Derbys haben schließlich ihre eigenen Gesetze“, so Mohr.

Von Christopher Ziermann

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