Fußball-Kreisoberliga: Wildecker verlieren Heimspiel gegen Hohenroda 2:4

Starker FSG unterlegen

Zwei Hohenrodaer Doppelpacks: Für den einen zeichnete Pjeter Nushi verantwortlich, der hier am Ball ist. Die beiden anderen Treffer gingen auf das Konto von Kapitän Markus Schaub, dem Dreh- und Angelpunkt bei der FSG. Foto: Walger

BOSSERODE. Die Kreisoberliga-Fußballer der SG Wildeck konnten den Schwung aus dem klaren Auswärtserfolg in Soisdorf nicht mitnehmen. Sie kassierten gegen GruppenligaAbsteiger FSG Hohenroda eine 2:4 (0:1)-Heimniederlage. Obwohl beide Teams jeweils ein halbes Team ersetzen mussten, lieferten sie bei teilweise strömendem Regen eine ordentliche Leistung ab.

Von Beginn an lieferten sich die Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Hatte Yannik Rimbach zunächst den FSG-Kasten noch knapp verfehlt, so klatschte Pascal Preis‘ Schuss an die Latte (8.). Auf der Gegenseite zog Hohenrodas Kapitän Markus Schaub kurzentschlossen ab, doch der Ball strich am langen Pfosten vorbei (14.). Nach Marius Schmitts Eingabe musste sich SGW-Keeper Alexander van Giersbergen mächtig strecken.

Hohenrodas Spielgestalter Schaub bekamen die Wildecker nie wirklich in den Griff. Nach einer knappen halben Stunde war er dann auch Ausgangspunkt zum Führungstreffer. Er tankte sich auf der linken Seite durch, passte auf den frei stehenden Pjeter Nushi, und der lochte ein.

Die Wildecker waren in der Folge um den Ausgleich bemüht, agierten aber teilweise zu kompliziert vor des Gegners Strafraum. Pascal Preis gelang nach feinem Pass von André Krämer in die Schnittstelle der FSG-Abwehr schließlich doch das 1:1.

Der Treffer beflügelte die Heimelf, aber Zählbares kam bis zur Pause nicht mehr heraus.

Nach dem Seitenwechsel genügte dem abgeklärteren Gast eine Viertelstunde, um das Spiel zu entscheiden. Zunächst ließ die junge SGW-Abwehr Nico Wiesenthal und Schaub im Strafraum Doppelpass spielen, Schaub bedankte sich mit dem 1:2 (54.). Mit einer herrlichen Direktabnahme auf Flanke von Philip Mosebach krönte er seine Leistung mit dem 1:4. Zuvor hatte Nushi nach einen unglücklichen Abwehrversuch von Thomas Leimbach zum 1:3 abgestaubt.

„Der Gegner hat die Qualität dazu, solche Spiele zu entscheiden, obwohl wir kämpferisch eine gute Leistung geboten haben“, zollte Wildecks Oldie André Krämer dem Gast Respekt. Der ruhte sich aber nicht auf dem Erreichten aus und übte weiter Druck aus. Allerdings war es ein Wildecker, der das letzte Tor erzielte: Yannik Rimbach zog aus 18 Metern ab und traf per Aufsetzer zum 2:4 ins lange Eck.

Dieser Treffer zeigte bei den Gästen Wirkung. Ihre Souveränität ging plötzlich verloren. Fast hätte Steffen Rimbach, dessen Drehschuss an die Latte prallte, den Anschluss hergestellt (82.). Eine Minute später musste er gemeinsam mit seinem Gegenspieler Alexander Lepke mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche. Der letzte Aufreger: Hohenrodas Felix Heinemann scheiterte am Pfosten.

SG Wildeck: van Giersbergen - Roth (64. Bagara), Becker, Veselcic, Preis (74. Schöße), Adler, Yannik Rimbach, Krämer, Röder, Leimbach, Steffen Rimbach.

FSG Hohenroda: Lechtenböhmer - Alexander Lepke, Mosebach, Schmitt, Fischer, Powalla (65. Rudolph), Wiesenthal, Münkel, Nushi (74. Heinemann), Schaub, Erbe.

SR: Mario Czieslick (Bad Hersfeld); Z: 150

Tore: 0:1 Nushi (28.), 1:1 Preis (37.), 1:2 Schaub (54.), 1:3 Nushi (63.), 1:4 Schaub (66.), 2:4 Yannik Rimbach (78.).

Von Thomas Becker

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