Fußball-Kreisoberliga: Rotenburg/Lispenhausen wird vom SVA II ausgekontert

Viel Stückwerk bei der SG

Auch diese Flanke bringt nichts ein: Florian Goetzke (SG Rotenburg/Lispenhausen) steigt hier zwar am höchsten, mit seinem Kopfball kann er den Kasten des SVA II aber nicht in Gefahr bringen. Foto: Walger

Rotenburg. Die Kreisoberliga-Fußballer der SG Rotenburg/Lispenhausen hinken nach dem 0:3 (0:2) im Heimspiel gegen den SVA Bad Hersfeld II weiterhin den eigenen Ansprüchen hinterher. SG-Coach André Köthe hatte seine Elf nach der Niederlage in Weiterode umgebaut. Gebracht hat diese Maßnahme unter dem Strich nichts.

Gästecoach Fabian Kallée hatte sein Team ganz auf Konter gebürstet und in der 2. Minute schon fast Erfolg damit gehabt. Der pfeilschnelle Marvin Gerharz hatte Emir Beciri bedient, doch Keeper Eduard Heckel parierte glänzend.

„Unser Matchplan ist voll aufgegangen. Uns war klar, dass Rotenburgs Abwehr hoch stehen würde. Deshalb haben wir mit einer 4-1-4-1-Formation angefangen, die ganz auf schnelle Gegenstöße ausgerichtet war“, stellte Kallée fest, „endlich haben wir uns mal für unseren Aufwand belohnt. Ich bin stolz auf mein Team.“

Beciri verstolpert

Schnell folgte der nächste brandgefährliche Konter der Gäste. Nach einem herrlichen Pass auf Marvin Gerharz und dessen flacher Hereingabe verstolperte Emir Beciri vor dem leeren Tor. SG-Keeper Heckel war schon geschlagen.

Das Passspiel der Hausherren blieb bis zur 24. Minute chronisch ungenau. Dennoch bot sich ihnen eine Doppelchance. Zuerst hatte sich Florian Goetzke im Strafraum durchgetankt und Daniel Stabel in Szene gesetzt. Doch dessen Kopfball parierte SVA-Keeper Benedikt Koch (24.). Direkt danach verfehlte ein Heber von Daniel Stabel den Kasten (25.).

Bitter für die SG, aber keineswegs aus heiterem Himmel schlug der Gast gleich doppelt zurück. Einen Freistoß aus fast 25 Metern schlenzte Andreas Pannek flach ins Eck (32.). Nur zwei Minuten später verlängerte Emir Beciri eine lange Flanke ungehindert zum 0:2 ins Netz (34.). Das drohende 0:3 verhinderte Heckel glänzend bei der Direktabnahme von Alexander Peters (42.).

Auch im zweiten Abschnitt fand die SG, trotz aller Bemühungen, ihre Linie nicht. Das Angriffsspiel blieb unstrukturiert. Spätestens nach der dritten Station kam der Gegner wieder in Ballbesitz. Beciri verpasste nach toller Vorarbeit von Pannek noch das 0:3 (79.). Das fiel sechs Minuten später aber doch, als die SG-Abwehr die Kugel nicht aus der Gefahrenzone bekam und Beciri sie unter die Latte nagelte.

Rotenburgs Coach André Köthe fasste die Leistung seiner Elf so zusammen: „Das entspricht zurzeit dem, was wir abrufen können. Der SVA hat schnelle Bälle hinter unsere Abwehr gespielt und mit seinen wieselflinken Leuten Erfolg gehabt. Mehr ist nicht zu sagen.“

SG: Heckel – Richter, Goetzke, Orth, Stunz, Wrzos, Treibert, Stabel, F. Weber (46. Schumacher), v. Kintzel (54. Schmidt), M. Weber

SVA II: Koch – Schmidt-Wecken, Mainz, Pannek, Beciri (60. Würl), Führer, M. Schuch, Peters, Mafuruse, Lohr, Gerharz (78. Beciri)

Tore: 0:1 Pannek (32.), 0:2 Beciri (34.), 0:3 Beciri

SR: Borschel (Pfaffenbachtal)

Zuschauer: 200

Von Burghard Hauptmann

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