Hersfeld-Rotenburg: Volles Programm in der Fußball-Kreisoberliga

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Erinnerungen ans Hinspiel: die Rotenburger Christian Orth (links) und Robin Schalles gegen Wildecks Stürmer Christian Winter. Dem gelangen beim 6:0-Erfolg vier Treffer.

Hersfeld-Rotenburg. Zwei Derbys am Freitag und jede Menge Zündstoff - für die Fußball-Kreisoberligisten aus dem Altklreis steht ein hoch wichtiges Wochenende an. Eine Bestandsaufnahme.

Rotenburg/Lispenhausen 

Jetzt oder nie, heißt die Devise für den Tabellenvorletzten, der schon zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hat. Sechs Zähler wären zu vergeben für die Elf von Trainer Steffen Oelschläger. Am Freitag ab 19 Uhr geht’s in Bosserode gegen die SG Wildeck, am Sonntag ab 15 Uhr dann daheim gegen Haunetal.

„Realistisch gesehen sind wir abgestiegen“, gibt sich der Coach keinerlei Illusionen hin. Was für ihn zählt: „Wir geben uns nicht auf, wir arbeiten weiter. Wir haben gesehen, dass wir in den meisten Spielen nicht viel schwächer als die Gegner waren.“ Was dem Trainer aber besonders wichtig ist: „Alle hängen sich rein, die Stimmung im Training ist gut. Die Mannschaft lebt definitiv!“

Sämtliche Leistungsträger hätten bereits für die kommende Saison fest zugesagt. Nun würden bereits A-Junioren ins Team eingebaut.

Grund für die miserable Tabellensituation ist für Oelschläger, „dass unserem Kader die Breite fehlt für einen solchen Abstiegskampf.“

SG Wildeck 

Platz fünf und bester Altkreisverein - das klingt gut. Die Wildecker haben 13 Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz, auf dem Dittlofrod/Körnbach liegt. Und sind natürlich am Freitag ab 19 Uhr gegen Rotenburg/Lispenhausen in der Favoritenrolle. Am Sonntag allerdings heißt der Auswärtsgegner Aulatal (Anpfiff: 15 Uhr). Und der will - ganz klar - den Titel. Da dürften die Jungs von Trainer Sandro Mohr es sehr, sehr schwer haben.

ESV Hönebach 

Platz sechs und zwölf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Aufsteiger kann wohl die Planungen für die nächste Saison in der Kreisoberliga vorantreiben. Knifflig ist allerdings das Freitagsderby in Weiterode - der Gegner muss nämlich unbedingt punkten. Los geht’s um 19 Uhr. Und auch das Sonntagspiel gegen die akut gefährdete SG Mecklar/Meckbach/Reilos birgt Zündstoff. Denn ein ESV-Sieg wäre Schützenhilfe für die Altkreisrivalen Weiterode und Rotenburg.

FSG Bebra 

Platz sieben, elf Punkte vor dem Relegationsplatz - auch in Bebra dürfte Zufriedenheit herrschen.

Als einzige Mannschaft des Altkreises muss die Elf auch nur einmal am Wochenende ran. Am Sonntag ab 15 Uhr steht das Gastspiel in Hohenroda beim abstiegsgefährdeten Ex-Gruppenligisten an. Keine einfache Aufgabe für die FSG.

ESV Weiterode 

Auch der ESV Weiterode hat als Zehnter immerhin acht Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 13.

Aber zumindest drei Zähler sollten am Wochenende dazukommen, wenn der ESV den Konkurrenten aus Hönebach erwartet (Freitag, 19 Uhr) und beim schon abgestiegenen Schlusslicht Soisdorf gastiert (Sonntag, 15 Uhr).

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