Weiterode und Bebra gastieren bei Titelkandidaten

Steht mit seiner FSG wohl vor der derzeit schwersten Aufgabe in der Kreisoberliga: Marcel Woche und seine Bebraner fahren nach Eiterfeld. Foto: Walger

Bebra. In der Fußball-Kreisoberliga hat die SG Eiterfeld/Leimbach bislang den mit Abstand stärksten Eindruck hinterlassen.

Mit satten sieben Punkten Vorsprung führt sie die Tabelle an. Dahinter ist das Feld aber dicht gedrängt. Den Zweiten, die SG Aulatal, und den Sechsten, den FSV Hohe Luft, trennen gerade einmal drei Zähler. Mittendrin in dieser Verfolgergruppe: die FSG Bebra als Dritter und der ESV Weiterode als Vierter.

Nach zwei herben Auftaktpleiten haben die Bebraner fünf Siege gelandet und zuletzt ein Remis gegen Herfa folgen lassen. Und doch treten sie am Samstag um 16 Uhr als krasser Außenseiter in Eiterfeld an. Dieser Einschätzung wird ihr Trainer Andreas Gleim nicht widersprechen. „Alle Punkte, die wir bisher geholt haben, sind Punkte gegen den Abstieg“, lautet seine Einschätzung.

Große Portion Glück

FSG-Abwehrspieler Marcel Woche sieht das ganz ähnlich. Den Höhenflug seiner Mannschaft schreibt er einer ganz, ganz großen Portion Glück zu.

Das Glück muss man sich erarbeiten, heißt es. Und das tut die FSG offensichtlich. Nach Hohenroda ist sie auch als krasser Außenseiter gefahren und als Sieger zurückgekehrt. Allerdings bedarf es gegenüber dem Heimspiel gegen Herfa wirklich einer erheblichen Steigerung, will man in Eiterfeld bestehen.

Sechster gegen Fünfter heißt es, wenn am Sonntag um 15 Uhr der ESV Weiterode beim FSV Hohe Luft antritt. Hier scheint der Ausgang völlig ungewiss, auch wenn die Weiteröder auswärts noch keine Bäume ausgerissen haben.

„Wir hatten auch die falschen Gegner“, scherzt Kerem Kardas, denn die Gastgeber des ESV hießen unter anderen FSG Hohenroda und SG Eiterfeld/Leimbach.

Für Kardas ist der Auftritt übermorgen im Hersfelder Stadtteil auch die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Aber das ist dem Mann, der zurzeit ein wichtiges Tor nach dem anderen für Weiterode schießt, ziemlich egal. „Ich habe auf jedes Spiel Bock, ich bin fußballkrank“, sagt er. Und dass er dauernd trifft, schreibt er zu einem großen Teil seiner Mannschaft zu, die ihn mit Vorlagen füttere.

Wenn er von dem ESV erzählt, dem er sich kurz vor Ende der Wechselfrist erst angeschlossen hat, kommt er regelrecht ins Schwärmen: „Ich habe schon lange nicht mehr so viel Spaß am Fußball gehabt wie in Weiterode. Die Jungs sind alle in Ordnung. Wir haben einen Top-Trainer und ein Top-Umfeld.“

Als top sieht er allerdings auch den kommenden Gegner an, der in Crawford oder Prokopenko richtig starke Stürmer in seinen Reihen hat - und laut Kerem Kardas in Felix Reiche über einen der besten Sechser weit und breit verfügt. „Wir müssen in der Defensive sehr gut stehen, sonst kriegen wir bei Hohe Luft einen drauf“, warnt er.

Von Thomas Walger

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