Fußball-Kreisoberliga

ESV Weiterode kann seinen Gegner im Abstiegskampf überholen

Zurück im Weiteröder Team: Matthias Grassmann (grüne Hose), hier im Duell mit Daniel Kaufmann von der FSG Bebra, steht seinem ESV im wichtigen Heimspiel gegen die SG Schenklengsfeld/Wippershain/Rotensee wieder zur Verfügung. Foto: Ziermann

Bebra. Von Christopher Ziermann Weiterode/Hönebach. Die beiden Eisenbahnersportvereine der Fußball-Kreisoberliga bestreiten am Sonntag um 15 Uhr jeweils Heimspiele.

Der ESV Weiterode empfängt die SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain zu einem echten Abstiegskracher. Der ESV Hönebach möchte mit der SG Haunetal den nächsten Titelkandidaten ärgern.

Die Lage ist ernst beim Tabellenvorletzten aus Weiterode. Der erste Auftritt nach der Winterpause machte aber Mut: Beim Ligazweiten SG Wildeck verlor der ESV zwar mit 1:3, hatte die Partie aber 65 Minuten lang im Griff und führte sogar - und das, nachdem die Wildecker zuvor mit 5:0 und 4:0 zwei Schützenfeste gefeiert hatten.

Trotzdem weiß ESV-Coach Rainer Noll: „Es scheint auf sieben Mannschaften hinauszulaufen, von denen am Ende drei absteigen und eine in die Relegation muss. Wir wollen es unbedingt direkt schaffen.“ Die Partie gegen den Elften Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain ist enorm wichtig. Durch einen Sieg könnte Weiterodedie SG überholen.

Noll erwartet einen unbequemen Gegner, der in der Defensive ausgesprochen robust agiere. In der Offensive gelte es vor allem, die Kreise von Felix Nothbaum und Tobias Reinhardt einzugrenzen. „Wenn das klappt, bin ich zuversichtlich, dass wir die volle Punkteausbeute einfahren können“, sagt Rainer Noll. In seinen Kader kehrt Matthias Grassmann zurück.

Zuversicht in Hönebach

Hönebachs Trainer Frank Hauck möchte seine Elf nach den Siegen gegen Hohe Luft und Rotenburg/Lispenhausen nicht als Favoritenschreck bezeichnen - betont aber einmal mehr, dass sie gegen spielstarke Kontrahenten ihre besten Leistungen zeige: „Wenn wir hinten gut stehen und schnelle Konter spielen können, kann es auch gegen Haunetal klappen.“ Dazu müsse die ESV-Abwehr aber Christoph Fischer kaltstellen, der für Hauck einer der überragenden Spieler der Liga ist.

„Auf jeden Fall gehe ich davon aus, dass es ein interessantes Spiel wird. Die Haunetaler müssen gewinnen, wenn sie oben dranbleiben wollen. Wir haben den Vorteil, dass wir ganz befreit aufspielen können“, gibt sich Hauck entspannt. Für seine Mannschaft seien die Spitzenplätze nicht mehr in Reichweite, doch auch nach unten habe man sich mittlerweile ein beruhigendes Polster erspielt. Trotzdem will der ESV-Trainer auf jeden Fall auf Sieg spielen.

Nicht mithelfen können dabei Marius Bommer, der sich am vergngenen Samstag bei dem heftigen Zusammenprall mit Eduard Heckel, dem Torwart der SG Rotenburg/Lispenhausen, eine Gehirnerschütterung zugezogen hat, und der beruflich verhinderte Marcel Mohr.

Von Christopher Ziermann

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