ESV Weiterode muss sich bei der SVA-Reserve beweisen

Er konnte zuletzt mit den Leistungen seiner Elf nicht besonders zufrieden sein: Weiterodes Trainer Rainer Noll. Foto: Walger

Rotenburg. Der drittletzte Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga steht am morgigen Samstag an. Die FSG Bebra (siehe Artikel oben) und die SG Wildeck genießen Heimrecht.

Die SG Rotenburg/Lispenhausen und der ESV Weiterode müssen auswärts ran. Bebra, Wildeck und die Rotenburger haben den Klassenerhalt sicher, die Weiteröder im Grunde auch. Neun Punkte und 21 Tore Vorsprung auf den Relegationsplatz - das muss für das Team von Trainer Rainer Noll reichen.

Morgen steht der ESV Weiterode vor einer weiteren Auswärtsaufgabe. Am vergangenen Sonntag konnte er eine solche nicht lösen und unterlag bei den abstiegsgefährdeten Soisdorfern 0:1. Überhaupt fällt die Bilanz nach der Winterpause wenig beeindruckend aus. Zwei Siegen stehen vier Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber. Vielleicht gelingt ja jetzt beim SVA Bad Hersfeld II der dritte Dreier 2016.

Allerdings sind die Asbacher kein leicht ausrechenbarer Gegner. Man wisse nie, in welcher Besetzung er antritt, ob er Verstärkungen aus dem Verbandsliga-Kader im Aufgebot habe, gibt ESV-Abwehrspieler Nadi Agirman zu bedenken. Das 0:0 der SVA-Reserve beim Aufstiegskandidaten Aulatal am vergangenen Samstag unterstreicht, dass es schwer werden könnte für die Weiteröder, durch einen Punktgewinn allerletzte Restzweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. Allerdings liegen ihnen spielstarke Mannschaften eher gut - und zu denen zählt die junge SVA-Elf zweifelsfrei.

Alle Register ziehen

Endlich mal ohne Gegentor geblieben und selbst gleich viermal eingelocht - André Köthe, der Trainer der SG Rotenburg/Lispenhausen, hatte nach dem 4:0 über die SG Kiebitzgrund/Rothenkirchen allen Grund zur Freude. Jetzt geht es zum TSV Herfa. Und was Köthes Elf dort erwartet, ist klar: Ein kampfstarker Gegner, der in hitziger Atmosphäre alle Register ziehen wird, um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen. Das wird ein hartes Stück Arbeit für die SG, die von Beginn an gegenhalten muss, wenn sie in Herfa bestehen will.

Von Thomas Walger

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