ESV Weiterode mit neuem Coach und starken Neuzugängen

Levent Tabkin

Weiterode. Vieles neu beim ESV Weiterode: Der Fußball-Kreisoberligist hat nicht nur einen neuen Trainer, sondern auch durchaus namhafte Neuzugänge zu verzeichnen.

Patrick Courteaux heißt der neue Mann auf der Trainerbank. Der 36-Jährige bringt höherklassige Erfahrung sowohl auf dem Platz als auch daneben mit: Mit der Reserve des VfL Wolfsburg spielte er Oberliga, im Ruhrgebiet trainierte er unter anderem den Regionalligisten FC Kray. Er kam beruflich nach Nordhessen: Er leitet ein Hotel in Bad Sooden-Allendorf.

„Ich habe einen Klub mit Ambitionen gesucht, aber acht- oder neunmal Training pro Woche, das kann ich aus beruflichen Gründen nicht“, sagt Courteaux. Nachdem er ein Spiel des ESV gesehen hatte und angetan war, kam er ins Gespräch mit dem Vorstand, schildert der gebürtige Pirmasenser die Kontaktaufnahme. Man wurde sich einig. Seit dem 1. Juli ist der neue Mann in Weiterode am Ruder. Schon in der Vorsaison setzte er sich mit der Liga auseinander, studierte zum Beispiel den ersten Gegner, die SG Wildeck.

Was er neben Technik und Taktik seinen Spielern schon in der Vorbereitung zu vermitteln versucht hat, lässt aufhorchen: „Für mich geht es immer um Platz eins“, sagt Patrick Courteaux ohne Umschweife. Und schränkt auf Nachfrage nur wenig ein: „Wenn wir unseren Kader komplett haben und alle fit sind, wüsste ich kaum einen Gegner in der Liga, der uns stoppen sollte“, sagt er. Schlägt allerdings das Verletzungspech zu, so könne eben auch Platz fünf herausspringen. Mit der Vorbereitung war der neue Coach zufrieden - umso ärgerlicher findet er den frühen Start in die Serie, durch den mehrere Akteure durch Urlaub ausfallen. In den sieben Vorbereitungsspielen des ESV habe er sieben verschiedene Formationen aufbieten müssen.

Unter den Neuzugängen stechen besonders der in der Klasse schon lange erfahrene Levent Tabkin hervor, der aus Bebra kam, und Kevin Kurz, der zuletzt beim FSV Hohe Luft spielte. „Kevin ist ein ganz starker Stürmer, er kann Spiele entscheiden“, sagt Courteaux. „Er muss deswegen damit leben, dass er oft gefoult wird.“ In Florian Yildiz habe der ESV zusätzlich einen sehr starken Offensivmann zur Verfügung.

In Constantin Paul, Leon Schaar und Thomas Mousa stehen auch drei sehr junge Akteure auf der Liste der Neuzugänge. „Das ist unser Konzept für die Zukunft“, erläutert Stephan Glock, der die zweite Mannschaft des ESV trainiert. Im Jugendbereich sollen alle Altersklassen besetzt werden, alle haben ein gemeinsames Trainingsprogramm. „Die Basis dessen, was wir hier aufbauen wollen, ist der Jugendförderverein Ulfetal“, stellt Glock klar.

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