Weiterodes Trainer Rygula zeigt Respekt vor den Gästeteams

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Am Sonntag wird er wieder am Ball sein: Weiterodes Florian Yildiz (links), der heute fehlen könnte, weil er arbeiten muss. 

Weiterode. In der Fußball-Kreisoberliga genießt der ESV am Wochenende zweimal Heimrecht. Erstarkte Dittloroder und ein Neuling kommen.

Zweimal ran, heißt es für die Kicker des ESV Weiterode. Heute stellt sich die runderneuerte SG Dittlofrod/Körnbach ab 18.30 Uhr im Bebraer Stadtteil vor, am Sonntag um 15 Uhr folgt gleich das nächste Heimspiel. Dann wird Aufsteiger SV Niederjossa zu Gast sein. Überraschungs-Spitzenreiter SG Rotenburg/Lispenhausen ist nur einmal gefordert: Am Sonntag um 15 Uhr beim FSV Hohe Luft.

Der ESV Weiterode sorgte am vergangenen Sonntag mit dem 2:0-Sieg beim bisherigen Tabellenführer SV Steinbach II für den Paukenschlag schlechthin. Und bekam prompt Lob aus berufenem Munde. Denn Karl-Josef Müller, der den SV Steinbach I in der Hessenliga coacht, zeigte sich vom Auftritt der Weiteröder beeindruckt, bescheinigte ihnen, kompakt und intelligent gespielt zu haben.

Leistung bestätigen

Das freute natürlich ESV-Trainer Andy Rygula, an den diese Worte grichtet waren. Rygula weiß aber auch, dass diese starke Leistung bestätigt werden muss, wenn es gegen die SG Dittlofrod/Körnbach geht.

Denn diese Mannschaft ist mit der des Vorjahres nicht zu vergleichen. „Sie ist jung, spielt gut nach vorne, hat bewegliche Leute“, berichtet der ESV-Coach. Benedikt Sippel und Constantin Pabst geben den Takt im Mittelfeld vor, Hadeer Jamal Fattah kann auch als einzige Spitze mit einer abgezockten und robusten Spielweise eine gegnerische Abwehr in Atem halten. „Da müssen wir von vorne bis hinten aufpassen und alles abrufen“, sagt Andy Rygula.

Auch den SV Niederjossa, den er ebenfalls schon beobachtet hat, nimmt Rygula nicht auf die leichte Schulter: „Die Niederjossaer suchen auch ihre Punkte, die Qualitäten dafür haben sie. Aber wenn wir das gleiche Engagement wie zuletzt zeigen, bin ich fürs Wochenende zuversichtlich.“ Florian Rabe und Adrian Bick werden dem ESV noch in beiden Partien fehlen. Florian Yildiz könnte heute beruflich verhindert sein.

Die SG Rotenburg/Lispenhausen fährt als Tabellenführer zum FSV Hohe Luft. Das hätte sich ihr Trainer Steffen Oelschläger, auch angesichts des anspruchsvollen Startprogramms, nicht träumen lassen. „Das ist eine schöne Momentaufnahme, mehr aber nicht“, lässt er Euphorie erst gar nicht aufkommen. Noch wichtiger als die guten Ergebnisse - neun Zähler gab es aus vier Spielen - ist ihm, dass diese Punkte völlig verdient eingesackt wurden: „Wir haben von unseren Gegnern nichts geschenkt bekommen.“

Die Basis für den erfolgreichen Start sei die Arbeit unter der Woche. Dreimal wird konzentriert trainiert, und selbst die Spieler der Reserve sind immerhin meist zweimal dabei. Mit Oliver Iwers, dem Coach der zweiten, liege er auf einer Wellenlänge, und auch Torwarttrainer Gerhard Wahl habe seinen Anteil an der positiven Entwicklung. 24 Leute standen im Dienstagtraining auf dem Platz. Das würde sich alleine gar nicht bewältigen lassen, betont Oelschläger.

Gut vorbereitet sein

Für Sonntag kündigt er an: „Wir werden gut vorbereitet in das Spiel gehen. Und natürlich wollen wir gewinnen. Ich will immer gewinnen.“ Florian Goetzke, der für ein halbes Jahr nach Litauen geht, wird erstmals fehlen. Auch Maximilian Weber muss noch zweimal ersetzt werden.

Dass Kontrahent FSV Hohe Luft nach vier Auftritten erst ein Remis auf der Habenseite verbuchen konnte, lässt Steffen Oelschläger als Maßstab nicht gelten: „Das wird ein offenes Spiel zwischen zwei jungen Mannschaften. Hohe Luft hat mit Martin Heß einen Fachmann als Trainer, der sich etwas einfallen lassen wird.“

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