Wildeck und Bebra vor Heimaufgaben, Hönebach auswärts

Noch nachdenklich: Wildecks Coach Sandro Mohr. Fotos: Walger

Obersuhl. Bereits heute Abend ab 19 Uhr eröffnen im Obersuhler Stadion die SG Wildeck und die SG Niederaula/Kerspenhausen den siebten Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga.

Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie. Während die Gäste im Verlauf der Saison durchaus im Soll liegen, hinkt die Heimelf den Erwartungen noch um einiges hinterher. „Was unsere Stärke war, funktioniert im Moment einfach nicht“, bringt SGW-Coach Sandro Mohr die Problematik, die mangelnde Chancenverwertung seiner Elf, auf den Punkt.

In Lispenhausen hatte er nach der Vergabe von klaren Bällen gar nicht mehr damit gerechnet, dass noch ein Punktgewinn herausspringen würde. Christian Winter rettete mit seinem Treffer der SG wenigstens noch einen Punkt.

Zwar habe man in den letzten drei Spielen nicht verloren, „darauf können wir bauen“, aber sechs Punkte aus sechs Spielen sind einfach zu wenig.“ Positiv denken und die Chancen besser nutzen, sind die Devise für das heutige Spiel. Bei seiner Augenscheinnahme des Gegners gegen Hohe Luft konnte er feststellen, dass sein Pendant Volker Zettl eine junge, frische Truppe hat, die durchaus noch höher hätte gewinnen können. „Da ist ordentlich Feuer drin“, zeigt er vor dem Gegner Respekt.

Ziel war Rang fünf

Der Gast ist momentan auf Rang fünf der Tabelle vorgerückt, eine Platzierung, die Mohr eigentlich auch für sein Team zum aktuellen Zeitpunkt angestrebt hatte. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und den Abstand zu den vorderen Tabellenregionen nicht weiter abreißen zu lassen, ist ein Sieg heute eigentlich Pflicht. Mit dazu beitragen kann wieder Pascal Preis, fehlen werden dagegen berufsbedingt Stefan Helbig und Andy Becker, der am Samstag vor den Traualtar tritt. Mal sehen, ob es seinem Team gelingt, ein Hochzeitsgeschenk in Form von drei Punkten zu schnüren.

Während der ESV Hönebach von der Tabellenspitze grüßt und bereits am Samstag beim Siebten SG Mecklar/Meckbach/Reilos ab 16 Uhr eine knifflige, aber wohl nicht unlösbare Aufgabe vor der Brust hat, darf sich die FSG Bebra am Sonntag ab 15 Uhr mit dem Tabellenzweiten Steinbach II auseinandersetzen. „Wenn alles passt, haben wir auch da eine Chance“, glaubt FSG-Trainer Andreas Gleim und demonstriert damit das Selbstbewusstsein, das sich aus drei Spielen ohne Niederlage speist.

Das Gerüst steht jetzt

„Wir hatten keine ideale Vorbereitung, das hat sich gerächt, jetzt steht das Teamgerüst“, fasst der Coach das Geschehen der Saison-Anfangsphase in einem Satz zusammen. „Außerdem war für viele Spieler die Klasse neu.“ Zwar wusste Gleim zur Wochenmitte noch nicht, welche Spieler nach dem 2:0 bei Dittlofrod/Körnbach womöglich angeschlagen ausfallen. Doch er pocht darauf: „Unser Kader ist stark. Vorige Saison mussten wir fürchten, unten reinzurutschen. Das ist jetzt anders: Wir passen als Fußballer gut zusammen.“

Und er ist sich sicher: Wenn es nicht zu viele Ausfälle gibt, ist auch gegen die Reserve des Hessenligisten durchaus etwas zu holen.

Von Thomas Becker

und Rainer Henkel

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