Wildeck gegen Hohe Luft notfalls in Heenes auf Kunstrasen

Es wird bald aufwärts gehen mit seiner SG Wildeck: Davon jedenfalls ist Spielmacher Meik Dickmann überzeugt. Foto: Walger

Rotenburg. Die Winterpause geht für die heimischen Fußballer am Wochenende zu Ende. Sie starten mit einem stattlichen Nachholprogramm in die Restrunde.

Besser gesagt: sollen starten. Der Wetterbericht lässt befürchten, dass vielerorts nicht gekickt werden kann.

Karl-Heinz Blumhagen, Kreis-Fußballwart und Leiter von vier Spielklassen, hat angekündigt, im Vorfeld keine Partien abzusetzen. Der Terminplan bis zum Saisonende ist schon jetzt ziemlich voll. Da möchte er die Lage nicht noch verschärfen.

In der Kreisoberliga stehen am Sonntag um 15 Uhr vier Spiele an. Und an jedem ist ein Rotenburger Altkreisvertreter beteiligt. „Das Spiel Wildeck gegen Hohe Luft findet auf jeden Fall statt“, sagt Blumhagen, „wenn in Wildeck nicht gespielt werden kann, dann wird das Heimrecht getauscht. Dann könnte auch in Heenes auf Kunstrasen gespielt werden.“ Darauf hätten sich die beiden Klubs auch schon geeinigt.“

Meik Dickmann, Mittelfeld-Routinier der SG Wildeck, favorisiert als Austragungsstätte den kleinen Platz in Süß, auf dem er das Fußballspielen gelernt hat. Auf diesem würden die technischen Vorteile der Hohe Lufter - ganz anders als in Heenes - wohl nicht so zur Geltung kommen, mutmaßt er. Außerdem hat er keine positiven Erinnerungen an Auftritte in den Hersfelder Stadtteilen Hohe Luft und Heenes. Dort setzte es meist Niederlagen.

„Mir ist aber im Grunde egal, ob wir hier oder dort gewinnen“, scherzt er - denn eigentlich sieht er den Tabellenfünften FSV Hohe Luft als Favoriten an. Angesetzt ist das Spiel übrigens in Richelsdorf.

Mit seinen Wildeckern liegt Meik Dickmann derzeit auf Rang zwölf, drei Punkte vor dem Abstiegs-Relegationsplatz. Er ist aber zuversichtlich, dass sich die Lage für seine SG bald aufhellen wird.

Trio trägt Hoffnungen

Dabei setzt er besonders auf die Offensive. Schließlich ist Torjäger Christian Winter zurückgekehrt. Der sei wie dessen Mitstreiter Steffen Rimbach und Patrick Röder in der Lage, ein Spiel alleine zu entscheiden. Bei Neuzugang Patrick Röder hofft Dickmann, dass der Knoten jetzt platzt.

Ihn selbst plagen Rückenprobleme. Deshalb hat er in der Vorbereitung manches Mannschaftstraining verpasst, sich aber mit einem individuellen Programm fit gemacht. Dickmann war nicht der einzige Wildecker, der diesen Sonderweg beschritt. Einige Schichtdienstler mussten das auch. Trotzdem hat er insgesamt einen positiven Eindruck von der aktuellen Verfassung des Teams, „auch wenn wir noch nicht wissen, wo genau wir stehen“.

Die FSG Bebra soll es mit der SG Dittlofrod/Körnbach zu tun bekommen. Ein Heimsieg gegen den Tabellennachbarn wäre für die Elf von FSG-Trainer Andreas Gleim äußerst hilfreich. Denn damit würde der Abstand zum Keller weiter ausgebaut, was die Nerven sicher beruhigen würde.

Vor einer hohen Auswärtshürde steht die SG Rotenburg/Lispenhausen beim Tabellendritten FSG Hohenroda. Der ESV Weiterode ist beim Schlusslicht TSV Ufhausen favorisiert - so denn angepfiffen werden kann.

Von Thomas Walger

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