Fußball-Kreisoberliga: FSG Bebra schnuppert am Remis, unterliegt aber am Ende im Derby mit 1:3

Wildecker in zweiter Hälfte in Not

In ungewohnter Rolle: Bebras Torjäger Bene Jaschinski (links) musste gestern als Sechser ran. Hier kämpft er mit Wildecks Kevin Adler, der später das 2:1 erzielte, um den Ball. Foto: Walger

Richelsdorf. In der Fußball- Kreisoberliga gewann die SG Wildeck gegen die FSG Bebra mit 3:1 (1:0). Das AltkreisDerby begann schleppend. Kein Team konnte zunächst Akzente setzen. Lange Pässe landeten immer wieder in den gegnerischen Abwehrreihen.

Erst in der 25. Minute gab es die erste Chance. Nach einem Befreiungsschlag von Krämer lief Hoffmann alleine auf das Bebraer Tor zu. Er scheiterte am klasse reagierenden Stein. Sechs Minute später aber war der FSG-Keeper dann doch geschlagen: Nach einer Flanke von Adler vollstreckte Radloff von der Strafraumgrenze aus kalt-schnäuzig.

Die SGW verpasste es nun, ihre Führung auszubauen. In der 41. Minute schaffte es zum Beispiel Radloff nach schönem Solo von Winter nicht, die Kugel im leeren Kasten der ersatzgeschwächten FSG unterzubringen.

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Gäste deutlich. Und schon in der 50. Minute schafften sie den Ausgleich. Nach einem langem Abstoß von Stein schaltete Kaufmann am schnellsten und schloss trocken ins untere Eck ab.

Die Bebraner blieben jetzt am Drücker. Fast hätte Kaufmann nachgelegt - doch diesmal scheiterte er an van Giersbergen (52.).

Wiederum nur zwei Minuten später hatte Berge die Gästeführung auf dem Fuß. Nach schöner Kombination über Kapitän Jaschinski und Manuel Schmidt blieb erneut van Giersbergen Sieger.

In der 56. Minute fiel dann das zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte 2:1 für Wildecker. Becker spielt Dickmann frei, Stein wehrt ab, doch den Abpraller verwertet Adler.

Fünf Minuten später hätten die Platzherren den Sack zumachen müssen. Nach einem Fehler des eingewechselten Bebraners Becker konnte Hoffmann den Ball nicht im Netz unterbringen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause sorgte Wildecks Winter in der 74. Minute für den Weckruf. Einen Konter über Roth und Adler schloss er mit einem Lattenknaller ab. Die Gäste versuchten in der Schlussphase alles, doch echte Chancen boten sich ihnen nicht mehr. So konnte Winter den Schlusspunkt setzen: Er umkurvte Stein und vollendete zum 3:1 (88.).

Für die FSG war mehr drin

FSG-Trainer Wolfgang Poweleit war mit dem Kampfgeist seiner Jungs zufrieden, monierte aber: „Wir hätten unsere Chancen nutzen müssen. Dann wären wir mindestens mit einem Punkt nach Hause gefahren.“ Wildecks Coach Sandro Mohr bilanzierte: „Wir haben heute nicht gut gespielt, allerdings haben wir den Kampf angenommen. Man merkt der Mannschaft den Verschleiß an, sie ist am Ende.

SG Wildeck: van Giersbergen,Kirscke (15. Veselcic), Becker, Bode, Roth, Krämer, Winter, Radloff, Hoffmann (70. Leimbach), Dickmann, Adler

FSG Bebra: Stein, Eisel, Reyer, Woche (46. Klöpfel), Kaufmann, Baber, Mustafi (46. Becker), Jaschinski, Manuel Schmidt, Engel, Berge

SR: Bindbeutel (Witzenhausen)

Tore: 1:0 Radloff (31.), 1:1 Kaufmann (50.), 2:1 Adler (56.), 3:1 Winter (88.)

Von Kevin Kunze

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.