Wildecks in Hohenroda, Rotenburg erwartet Ober-/Untergeis

Er soll bei der SG Rotenburg/Lispenhausen die Torflaute beheben: Stürmer Steffen Kanngießer (rechts), der von der SG Niederaula/Hattenbach an den Wittich zurückgekehrt ist. Foto:  Walger

Wildeck/Rotenburg. So einen Start wünscht sich ein Fußballtrainer nach der Winterpause: Für Sandro Mohr und die SG Wildeck ging es mit einem 3:2-Erfolg gegen den FSV Hohe Luft los in der Kreisoberliga.

Jetzt gastiert die SGW am Sonntag ab 15 Uhr bei der FSG Hohenroda auf dem Sportplatz in Ransbach.

„Wir haben hart gearbeitet in der Vorbereitung, unsere Verletzten kommen zurück, in der Vorrunde hatten wir oft Pech“ - so schätzt Sandro Mohr den Stand seiner Elf ein.

Und natürlich: Rückkehrer Christian Winter war mit seinen zwei Treffern beim 3:2 gegen Hohe Luft immens wichtig. „Er ist einfach ein Typ, er passt voll in die Mannschaft, zählt zu den Führungsspielern, die im Training immer wieder mit den Jüngeren sprechen“ - so charakterisiert Mohr den Stürmer, der gegen Hohenroda vorn Gesellschaft bekommen soll: Möglicherweise kehrt der zuletzt erkrankte Steffen Rimbach ins Team zurück.

Auch deswegen fährt Mohrs Mannschaft ohne Angst nach Ransbach. „Der FSV war ja auch Favorit vor der Saison, den haben wir geschlagen. Wir haben Top-Einzelspieler und die Qualität, überall zu bestehen“, sagt Mohr. Keine Frage: Der Sieg gab Selbstvertrauen!

Drei Punkte sollen’s werden

Dass es endlich losgeht für seine Mannschaft, das hofft André Köthe, Trainer der SG Rotenburg/Lispenhausen. Deren Spiel gegen Hohenroda am vergangenen Wochenende fiel aus - nun sollen zum Auftakt ins neue Fußballjahr drei Punkte gegen die SG Ober-/Untergeis her. Anstoß auf dem Wittich ist am Sonntag um 15 Uhr.

Mit der Vorbereitung war Köthe zufrieden. „Die Trainingsbeteiligung war okay - sie hätte noch höher sein können. Aber die, die da waren, haben klasse trainiert“, lobt der Coach. „Die Jungs sind körperlich fit - dass sie Fußball spielen können, wissen wir ohnehin“, beschreibt er den Stand der Dinge.

Außerdem baut er darauf, dass Rückkehrer Steffen Kanngießer als gefährliche Spitze die Offensive der SG effektiver macht. „Wir haben uns zuletzt immer wieder viele Chancen erarbeitet und zu wenige Tore gemacht“, beschreibt er das Manko seiner Elf. Das soll sich nun ändern.

Die Gäste sind für Köthe eins der Überraschungsteams der Spielzeit. „Sie haben eine überragende Vorrunde gespielt, sind kämpferisch stark, als Mannschaft geschlossen, versuchen aber auch, mitzuspielen“ - es ist wahrlich kein schlechtes Zeugnis, das Köthe dem Tabellenachten ausstellt.

Und er fordert: „Wir müssen körperlich dagegenhalten, um dann später unsere spielerische Klasse in die Waagschale zu werfen.“ Klar, dass seine Elf im Heimspiel den ersten Dreier des Jahres will. Aber dem Trainer ist auch bewusst: „Nach der Vorbereitung weiß keiner, wo er steht.“

Neben René Steinhauer müssen die Rotenburger auch auf Torhüter Eduard Heckel (Bandscheibenvorfall) lange verzichten.

Ein Duo spielt auswärts

Nach dem enttäuschenden 1:1 in Ufhausen reist der ESV Weiterode nach Herfa - wieder also ein Spiel bei einem Kellerkind der Liga. Anstoß ist um 15 Uhr - ebenso wie in der Partie der FSG Bebra, die es besser machen will als Nachbar Weiterode und bei Schlusslicht Ufhausen drei Punkte mitnehmen möchte.

Von Rainer Henkel

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