Zwei Teams wollen den Schwung mitnehmen

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Er präsentierte sich beim Überraschungscoup in Ransbach in prächtiger Form: Einen guten Keeper Robin Stein kann die FSG Bebra auch am Sonntag gegen Ufhausen gut gebrauchen.

Rotenburg. In der Fußball-Kreisoberliga möchten die SG Wildeck und die FSG Bebra ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Nach ihren Auswärtserfolgen möchten die beiden Fußball-Kreisoberligisten SG Wildeck und FSG Bebra nun vor heimischem Publikum nachlegen. Bereits am Samstag, 16.30 Uhr, empfangen die Wildecker in Bosserode den Gruppenliga-Absteiger FSG Hohenroda.

Spürbare Erleichterung machte sich nach dem ersten Saisonerfolg im Wildecker Lager breit. „Wenn wir nachlegen, dann ist das eine Bestätigung unserer Leistung. Ansonsten wäre der Sieg in Soisdorf nur eine Eintagsfliege“, mahnt SGW-Trainer Sandro Mohr. Dort lief es für seine Elf im zweiten Durchgang richtig rund, die Tore wurden fein herausgespielt.

Remis ist Minimalziel

Nun gelte es, diesen Schwung gegen einen angeschlagenen Gegner - Hohenroda verlor ja überraschend gegen Bebra - mitzunehmen. Ein Remis sei das Minimalziel, wobei die Hoffnungen auf dem wieder genesenen Marco Bode ruhen. Björn Radloffs Einsatz ist dagegen fraglich. Auch hinter dem von Marc Hoffmann, der sich mit einer Knieverletzung herumplagt, steht noch ein Fragezeichen. Die Langzeitverletzten Meik Dickmann und Andre Kirschke werden weiterhin schmerzlich vermisst. Dafür ist die Sperre von Ivan Bagara abgelaufen.

Mangelnde Einstellung und Ladehemmung machte Hohenrodas Betreuer Peter Reusch für die Heimniederlage gegen Bebra verantwortlich. Insgesamt sei der Saisonstart holprig verlaufen.

Trainer Mike Lindemann könne wieder auf Martin Erbe zurückgreifen. Leszek Nalepa falle aber weiterhin aus. In den letzten Aufeinandertreffen hatte stets die FSG die Nase vorn. Dies gilt es zu ändern, um dann mit bester Laune die Obersuhler Kirmes feiern zu können.

Auch die FSG Bebra möchte am Sonntag, 15 Uhr, den Aufwärtstrend bestätigen und auf der Biberkampfbahn gegen den TSV Ufhausen sein Punktekonto weiter ausbauen. „Dank eines mannschaftlich geschlossenen Auftritts und einer tollen Leistung von Torwart Robin Stein konnten wir überraschend drei Punkte mitnehmen“, blickt Bebras 2. Vorsitzender Rainer Gleim zurück.

Ausfälle kompensiert

Bemerkenswert dabei, dass die Ausfälle von Daniel Kaufmann und Patrik Schneider, die beruflich verhindert waren, kompensiert werden konnten. Auch die frühe Verletzung von Lulzim Mustafi, dessen Einsatz fraglich ist, konnte die Eisenbahnstädter nicht aus der Bahn werfen.

Kaufmann und Schneider werden am Sonntag wieder mitwirken, ebenso der angeschlagene Niklas Engel.

„Mit einem Punkt wäre ich zufrieden, würde aber auch den vierten Sieg in Folge nicht ablehnen“, sagt Gleim zum Ausgang des Spiels. Dass es kein leichtes Unterfangen wird, zeigt der 2:0-Heimerfolg der Ufhäuser gegen den SVA Bad Hersfeld II. Beide Teams werden also mit Rückenwind in die Partie auf der Biberkampfbahn gehen, wo Ufhausen sich das letzte Mal mit 4:3 durchsetzen konnte. Da ist für die FSG-Elf von Trainer Andreas Gleim also eine Rechnung offen.

Von Thomas Becker

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