Kreisoberliga: Die Partie Ersen - Grebenstein II fiel aus – Grund: Es war kein Schiedsrichter angereist

Außer Spesen nichts gewesen

Gemeinsam warten: Ersens Trainer Roberto Heuser (links) und sein Grebensteiner Kollege Robin Göring warten mit ihren Spielern und den Zuschauern vergeblich auf den angesetzten Schiedsrichter. Er erschien nicht, so musste das Spiel ausfallen. Foto: Michl

Ersen. Die Hälfte seines Lebens wartet der Mensch vergebens. Diese Redensart erfuhr für die Spieler und Verantwortlichen der beiden Fußball-Kreisoberligisten TSV Ersen und TuSpo Grebenstein Wahrheitsgehalt.

Denn das Verfolgerduell, der auf Rang fünf postierten gastgebenden Gelb-Schwarzen von Trainer Roberto Heuser und der mit zwei Punkten weniger auf dem Konto zwei Ränge tiefer platzierten Gruppenligareserve aus dem Sauertal von Coach Robin Göring, fiel bei idealem Fußballwetter aus.

Über den Grund dafür konnten die Aktiven, Funktionäre und natürlich auch Zuschauer nur den Kopf schütteln. Der angesetzte Schiedsrichter Lucas Mittermüller aus Baunatal erschien nämlich nicht. Über die Gründe dafür begann ein Rätselraten. Ersens Kicker-Urgestein Heinrich Mikus hegte den Verdacht, dass der Schiri vielleicht den Spielort verwechselt hatte – statt nach Ersen nach Ehrsten gereist war. Mikus: „Dies wäre nicht das erste Mal gewesen.“

Beide Vereine bemühten sich natürlich intensiv, einen Ersatz-Schiedsrichter zu bekommen. Dieses Unterfangen war aber zum Scheitern verurteilt. Spieler und Zuschauer konnten den Heimweg antreten, denn die Partie fiel aus. Der Nachholspieltermin steht noch nicht fest. (ihx)

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