TSV Zierenberg trifft im vierten Spiel der Gruppenliga-Relegation auf TSV Heiligenrode

„Diese Klasse ist verrückt“

Im Laufduell: Zierenbergs Johannes Deuermeier (rechts) gegen Neukirchens Paul Kozik. Foto:  Hofmeister

Zierenberg. Zierenberg siegte 6:0 gegen Sontra, verlor anschließend 0:6 bei Ense/Nordenbeck  und  kehrte dann mit einem 4:1 gegen Neukirchen in die Erfolgsspur zurück.

Am Samstag, 16 Uhr, treffen die Warmetaler im vierten Relegationsspiel zur Fußball-Gruppenliga auf den TSV Heiligenrode. Der Vizemeister der Kreisoberliga Kassel sorgte zum Auftakt mit einem 5:0 gegen Ense/Nordenbeck für Furore. „Diese Klasse ist verrückt. Die Ergebnisse der ersten Spieltage zeigen, dass alles möglich ist“, sagt Dirk Lotzgeselle.

Deshalb rechnet sich der Zierenberger Trainer auch am Wochenende etwas aus. „Der Sieg gegen Neukirchen war verdient. Die Jungs haben sich mächtig ins Zeug gelegt und ihre Chance auf den Aufstieg gewahrt. Wir werden auch in Heiligenrode kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Lotzgeselle.

Was am Samstag drin ist? „Es wäre schon optimal, wenn wir drei Punkte holen würden. Ein Remis muss es mindestens sein. Bei einer Niederlage sind wir aus dem Rennen“, macht Lotzgeselle klar.

Der TSV-Coach hat sich über den kommenden Gegner informiert. Groß ist der Respekt vor allem vor Dennis Joedecke. Der sei nur schwer auszuschalten. „Auf die Offensivkraft müssen wir besonders aufpassen.“

Auf keinen Fall dürfe seine Mannschaft so auftreten wie beim 0:6 gegen Ense/Nordenbeck. „Da waren wir völlig von der Rolle.“ Lotzgeselle hofft, dass seine Jungs an die Leistung aus dem Neukirchen-Spiel anknüpfen können.

Disziplinierte Spielweise

Die Erleichterung bei den Zierenbergern war am Mittwochabend groß, nachdem Christian Rümenap und Ante Grgic den Gastgebern mit ihren Treffern den zweiten Sieg bescherten. Vor allem die disziplinierte und engagierte Spielweise nach dem 0:1 dürfte Lotzgeselle gefallen haben. Seine junge Mannschaft ließ im weiteren Spielverlauf nur wenige nennenswerte Tormöglichkeiten zu. „Ich muss die Spieler loben. Das war schon eine prima Vorstellung. So kann es weitergehen.“

Doch auch wenn es in Heiligenriode nicht mit einem Punktgewinn oder Dreier klappen sollte, ein Ausscheiden wäre für Lotzgeselle kein Beinbruch. „Wir hatten Tabellenplatz sechs im Blick und sind am Ende Dritter geworden. Der Aufstieg war nicht unser Ziel.“

Verteidiger Tobias Plettenberg (kehrt aus Urlaub zurück) wird die Mannschaft in Heiligenrode verstärken, fraglich ist der Einsatz von Mittelfeldspieler Mateuzs Zakrzewski (verletzt).

Von Joachim Hofmeister

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