Kreisoberliga: SG verlor zuletzt zweimal zu Null – Jetzt kommt Reinhardshagen

Elbetal mit Ladehemmung

Fehl den Elbetalern: In der vergangenen Saison traf der zu Weidelsburg gewechselte Severin Ohr (links), gegen Reinhardshagen (rechts Sebastian Gottmann). Am Sonntag treffen beide Teams wieder aufeinander. Archivfoto: Michl

Elbenberg. In der Fußball-Kreisoberliga bekommt es die SG Elbetal (Platz 10/16 Punkte) am Sonntag (14.30 Uhr) mit der SG Reinhardshagen (Platz 6/22 Punkte) zu tun, einer Mannschaft gegen die es in der letzten Saison zwei Niederlage und 3:9 Tore gab.

Sechs Punkte trennen beide Teams in der Tabelle, sie stehen beide im gesicherten Mittelfeld, aber sie können im letzten Hinrundenspiel auch ihre Pflöcke für die Rückrunde einschlagen. Die Emde-Schützlinge würden sich mit einem Sieg im Mittelfeld etablieren, die Weservereinigten können mit dem dritten Dreier in Folge sich wieder der Spitzengruppe nähern. Zu der zählt Elbenbergs Trainer Markus Emde die SGR auch. Er hat Respekt vor dieser Aufgabe, weil ihm auch mit Rabanus und Lesch zwei rotgesperrte Spieler fehlen und Lang nach einem Armbruch weiterhin ausfällt.

Das mache sich im Offensivspiel bemerkbar, meint Emde, nach dem es in den letzten beiden Spieler keinen Treffer zu bejubeln gab. Über die mannschaftliche Geschlossenheit will Emde, der im Sommer nach Elbenberg und Naumburg kam, mit seiner Elf an die Erfolge der letzten Heimspiele anknüpfen.

Auf Grund dieser schwankenden Leistung von Elbetal ist es keine Überraschung, dass Reinhardshagens Trainer Henner Göring von einem Gegner als „Wundertüte“ spricht. Für einen Platz in der Spitzengruppe fehle seinem Team noch die Kontinuität, weist er die Lorbeeren, die er vor der Partie aus dem Elbetal bekommt, zurück. Der ehemalige Immenhäuser hat, nachdem ihm erfahrene Spieler wie Fraahs oder Schäfer nicht mehr vollwertig zur Verfügung stehen, viele junge Spieler im Alter bis 21 Jahren eingebaut.

Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger von fünf sieglosen Partien ging es mit der SG wieder bergauf. Göring sieht sein Team nun vor allem körperlich verbessert und den restlichen Aufgaben doch optimistischer entgegen. (zyh)

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