Kreisoberliga: TSV Immenhausen souveräner Meister, Balhorn geht als Zweiter in die Aufstiegsrunde

Entscheidungen schon gefallen

Ganz souverän: Die TSV Immenhausen steht seit Wochen mit großem Abstand an der Tabellenspitze der Kreisoberliga. Vergangenes Wochenende wurde die Meisterschaft gefeiert. In der nächsten Saison kann das Team endlich auch in der Gruppenliga mitspielen und sich spannende Derby mit den Rivalen aus Grebenstein, Hombressen/Udenhausen und Calden/Meimbressen liefern. Foto:  Hofmeister

Zum Kehraus in der Fußball-Kreisoberliga muss am Samstag (16 Uhr) keine Mannschaft mehr mit Nervenflattern antreten, alle Entscheidungen bezüglich Auf- und Abstieg sind bereits gefallen.

TSV Immenhausen - FSG Weidelsburg (Hinspiel 4:2). Mit neun Punkten Vorsprung hat die TSV doch am Ende eine ganz souveräne Meisterschaft eingefahren. Das Siebert-Team ist auch als einzige Mannschaft noch ohne Heimniederlage und diesen Nimbus will sich der Klassenprimus auch im letzten Spiel vom Aufsteiger nicht mehr nehmen lassen. Die FSG darf mit 32 Punkten auf eine zufriedenstellende Saison bei ihrer Rückkehr in die Kreisoberliga zurückblicken.

TSV Zierenberg - SV Balhorn (1:2). Auch selbst ohne den Vier-Punkte-Abzug hätte Zierenberg diesmal kein Endspiel gegen den SVB um Platz zwei mehr gehabt. Die Kurz-Elf hat sich bereits um acht Punkte vom TSV abgesetzt und bis zum Tabellendritten Weser/Diemel sind es auch vier Zähler. Somit können die Distelberger sich etwas schonen vor der anstehenden Aufstiegsrelegation zur Gruppenliga. Das gastgebende Siemers-Team hatte viel Verletzungspech, unter anderem erwischte es Mirko Schlummer und Tobias Hauk besonders schwer mit einem Kreuzbandriss.

SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen - SG Elbetal (0:1). In Wettesingen geht es auch nur noch um einen lockeren Saisonausklang. Den schlechten Saisonstart konnte der Absteiger am Ende nicht mehr kompensieren, belegt aber doch noch einen respektablen vierten Rang. Die SG Elbetal kann Weidelsburg noch vom elften Tabellenplatz verdrängen.

SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha - TuSpo Grebenstein II (1:5). Abschiedsvorstellung der Vereinigten mit viel Wehmut im Hasunger Wald, bevor es erstmals runter in die Kreisliga A geht, aber dort haben sich andere Mannschaften auch schon wieder erholt in den vergangenen Jahren. Eine Frage ist noch offen - Müssen die Tripp-Schützlinge gar ohne ein Erfolgserlebnis aus 28 Spielen nach unten?. Das will die TuSpo-Reserve bestimmt bestätigen und vielleicht noch bis auf den siebten Rang klettern. Übrigens wäre dann Sohn Robin Göring auch noch vor Vater Henner (Reinhardshagen, diesmal spielfrei) im familieninternen Trainerduell gelandet.

SSV Sand II - FC Oberelsungen (3:1). Mit 13 Punkten zum Klassenerhalt ist bestimmt keine Ruhmesblatt für die Elsinger, aber auch eine Verpflichtung es nächste Saison besser zu machen. Die U23 des SSV will auch im letzten Heimspiel etwas bieten und ihren beachtlichen 45 Heimtoren noch einige hinzufügen.

Zwei Spiele sind auf Sonntag (13.15 / 12.45 Uhr) verlegt worden und dienen somit als Gruppenligavorspiele.

SG Schauenburg II - SG Weser/Diemel (2:2). Der Aufsteiger aus Schauenburg holte in der Rückrunde nur noch neun Punkte, während die SG Weser/Diemel mit 31 Zählern aus dem zweiten Saisonabschnitt nun diese Tabelle als Erster beenden kann.

FSV Dörnberg II - TSV Ersen (0:5). Der Ehrgeiz für beide Teams muss darin bestehen, dass die FSV-Reserve ihren sechsten Platz vor Ersen verteidigen muss. Die Heuser-Elf könnte nämlich mit drei Punkten, wie im Hinspiel, noch vorbeiziehen. (zyh)

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