Kreisoberliga: Henner Göring fährt mit SGR zur TuSpo-Zweiten, die Robin trainiert

Erstes Vater-Sohn-Duell

Trainer-Duell: Wenn Reinhardshagen am Sonntag in Grebenstein antritt gibt es ein Familientreffen: Die SGR wird von Henner Göring trainiert, die TuSpo-Zweite von Sohn Robin. Archiv-Fotos: zhj/nh

Grebenstein. Mit dem Tabellenvierten TuSpo Grebenstein II gegen den Fünften SG Reinhardshagen treffen zwei Teams aus dem Verfolgerfeld der Fußball-Kreisoberliga am Sonntag (12.45 Uhr) aufeinander. Das ist auch nicht das Besondere an dieser Partie, interessant ist dass der jüngste Trainer auf den ältesten der Liga trifft. Zudem ist es aber auch das erstmalige Duell von Sohn Robin Göring gegen seinen Vater Henner als Trainer. Robin ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten, der vor Jevtic und Heuser die U23 des TuSpo trainierte.

Für Henner Göring gibt es am Sonntag nur ein Ziel, wenn er bei seinem Heimatverein mit der SGR antritt: „Ich will endlich mal im Sauertal gewinnen, mit keiner meiner Mannschaften ist mir dies bisher gelungen und da kann ich keine Rücksicht auf meinen Sohn Robin nehmen.“ Doch der Sohnemann möchte das gemeinsame Bierchen nach dem Spiel als Sieger trinken. Der TuSpo-Coach schränkt aber ein, dass der Trend für Reinhardhshagen spricht. Er müsse mit seiner Mannschaft erst einmal das 1:9-Debakel gegen Zierenberg aufarbeiten. Generell ist er aber mit seinem Team bisher zufrieden.

Das kann auch Henner Göring mit den Weservereinigten sein, in vier Spielen gab es drei Siege. An seinem Zögling schätzt der Senior, dass er sich so akribisch vorbereite und dass er die Taktik besser erklären könne wie er selber. Robin schätzt den guten Umgang seines Vaters mit den Spielern, seine Menschlichkeit sei seine große Stärke.

Robin Göring rechnet mit einer offensiven Partie: „Beide wollen Fußball spielen.“ Letzte Woche sorgten ja beide für ein Offensivspektakel, insgesamt fielen in beiden Spielen 19 Tore. Wozu natürlich die Grebensteiner mit den neun Gegentoren unfreiwillig beigetragen haben. „Unsere individuellen Fehler müssen wir abstellen“, macht der 28-jährige Trainer vor dem Aufeinandertreffen mit dem 30 Jahre älteren Übungsleiter der SG Reinhardshagen deutlich.

Eine Siegerin gibt es auf jeden Fall schon vor dem Spiel: Annette Göring, Die Trainer-Mutter und Trainer-Frau. Zu wem sie hilft? Göring lacht: „Die Frage muss ja kommen. Aber ich drück beiden die Daumen.“ (zyh)

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