Alles-oder-Nichts-Taktik in der Schlussphase

Gelbschwarzer Jubel: Carlsdorf feiert bei Grebenstein einen 3:0-Sieg

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Kampf um den Ball: Der Carlsdorfer Nico Deppe (links) und Grebensteins Chris Oderwald haben das Spielgerät im Blick. 

Grebenstein. Dem TuSpo Grebenstein gelang es nicht, den Rückstand gegen TSV Carlsdorf in der zweiten Halbzeit aufzuholen. Sie verloren mit 3:0. 

Platzherrentrainer Harald Westermann war zwar enttäuscht, machte aber keinen Hehl daraus, dass Carlsdorf nicht unverdient die drei zur Disposition stehenden Punkte mit an den Heideweg nahm. Mit einem 0:3 (0:2)-Erfolg im Sauertal beim TuSpo Grebenstein II. 

Damit kletterten die Gelb-Schwarzen aus dem Reinhardswald auf den zwölften Tabellenrang und haben auf die direkt vor ihnen postierte Gruppenligareserve nur noch einen Rückstand von einem Zähler.

Nach einem so klaren Carlsdorfer Erfolg sah es jedoch in der Anfangsphase nicht aus. Westermann: „Da hätte meine Mannschaft bei zwei guten Torgelegenheiten durchaus schon eine Vorentscheidung herbeiführen können.“

Doch danach nahmen die Gäste mehr und mehr das Heft in die Hand und zeigten den Grebensteinern vor allem, wie man fein herausgespielte Chancen auch cool und clever zählbar verwertet. Die Gästeführung erzielte Lennart Wenzel (20.).

Davon hatten sich die Hausherren noch gar nicht so richtig erholt, da klingelte es bereits erneut in ihrem Kasten. Diesmal feierten die Gelb-Schwarzen Fabrice Neth (25.) als Vollstrecker zum 0:2.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Grebensteiner zwar noch das Blatt zu wenden, fanden aber in der gut gestaffelten und kompromisslos agierenden TSV-Abwehr nicht die zum Erfolg notwendige Lücke. Bei ihrer Alles-oder-Nichts-Taktik liefen die Hausherren prompt ins offene Messer und wurden beim zweiten Tagestreffer von Fabrice Neth (80.) klassisch ausgekontert. (ihx)

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