Fußball-Kreisoberliga: Obermeiser/W. siegte in den vergangenen zwei Jahren beim TSV

Fußball-Kreisoberliga: Obermeiser/W. geht zuversichtlich nach Ersen

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Setzt zum Sprung in Richtung rettendes Ufer an: Christian Prätorius will mit Obermeiser/Westuffeln den tiefen Tabellenkeller verlassen.

Hofgeismar/Wolfhagen. Dienstag und Mittwoch gibt es drei Nachholspiele in der Fußball-Kreisoberliga, darunter zwei Nachbarschaftsduelle.

Sand II - Balhorn (Hinspiel 1:3), Dienstag, 18 Uhr

Hochspannung auf der Sander Höhe. Der SV Balhorn kann im Bad Emstaler Gemeindederby den Sprung an die Tabellenspitze schaffen, den er am Sonntag mit dem 2:2 gegen Grebenstein II verpasste. Aber die Krug-Elf muss sich auf eine motivierte und durchaus auch spielerisch starke SV-Reserve, die schon auf den achten Rang vorgedrungen ist, einstellen. Nach Ansicht vom Sander Trainer Ulrich Becker kommt dem Gruppenligaabsteiger aber klar die Favoritenrolle zu. Becker spricht immer noch von Punkten gegen den Abstieg. Aber mit zehn Zählern vor dem Drittletzten kann die Verbandsligareserve schon etwas entspannter in das Derby gehen, um die seit Jahrzehnten brisante Stimmung in diesem Duell zu genießen und vielleicht dem Nachbarn ein Bein zu stellen auf dessen Weg zur Meisterschaft.

Weser/Diemel - Hombressen/Udenhausen (1:4), Mittwoch, 18 Uhr

Auch in dieser Partie steckt viel Zündstoff. Die Krohne-Elf mischt kräftig um den Aufstieg mit. Falls sie am Ende den zweiten Platz belegen sollte, wird sie auf alle Fälle an der Gruppenligarelegation teilnehmen. Dies stellte Frank Rehbein, der Vorsitzende von Hombressen/Udenhausen, klar. Wenn auch Weser/Diemel auf Grund personeller Sorgen zuletzt etwas nachgelassen hat und nur Neunter ist, so geht Rehbein doch von einer schwierigen Aufgabe aus. „Schwache Gegner gibt es in dieser Liga nicht.“ Der Udenhäuser betont auch, dass es keine Übermannschaft gebe. Als solche sieht er die Krohne-Elf auch nicht an. Mit einem Dreier kann sie sich bis auf einen Zähler an den Relegationsplatz heranarbeiten.

Ersen - Obermeiser/Westuffeln (2:1), Mittwoch, 19 Uhr

Noch ein Traditionsduell, in dem es fast immer um etwas geht. In diesem Jahr ist es überraschend der Abstiegskampf der SG, der für die nötige Würze sorgt. Der TSV verfolgt ganz andere Ziele und die sind wesentlich höher angesiedelt. Denn nach dem überzeugenden 5:2-Erfolg über Reinhardshagen ist das Team von Trainer Roberto Heuser wieder unter den ersten Fünf der Tabelle und das muss nicht das Ende der Fahnenstange sein. Mit dem dritten Sieg in diesem Jahr kann der TSV den Abstand zum Vierten Zierenberg auf zwei Punkte verkürzen. Nicht ganz unzufrieden sind die Vereinigten mit dem Remis gegen Dörnberg II gewesen. Nun können sie mit einem weiteren Punktgewinn mit dem Vorletzten Espenau gleichziehen, mit einem Dreierpack sogar vorbeiziehen. Die SG reist mit breiter Brust nach Ersen. Obermeiser/Westuffeln fuhr beim TSV in den letzten beiden Partien die volle Ernte ein. (zyh)

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