Hombressen/Udenhausen trifft zum Saisonausklang auf den zweiten Anzug aus Dörnberg

Der Meister will es krachen lassen

Will auch im vorerst letzten Kreisoberliga-Spiel treffen: Julian Oberenzer vom Meister Hombressen/Udenhausen. Foto:  Hofmeister

Hofgeismar/Wolfhagen. Mit dem Spiel von Meister Hombressen/Udenhausen gegen Dörnberg II wird der letzte Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga heute um 16 Uhr eingeläutet. Am Sonntag (15 Uhr) folgen die restlichen Begegnungen, alle Entscheidungen um Auf- und Abstieg sowie die Relegationen sind letzte Woche bereits gefallen.

SG Hombressen/Udenhausen - FSV Dörnberg II (Hinspiel 5:4). Das Team von Trainer Tobias Krohne und seinem Assistenten Dominik Lohne, die beide nach dem erneuten Aufstieg auch weiterhin im Reinhardswald den Ton angeben, tritt bereits heute an, weil anschließend eine Feier mit Fans und Sponsoren folgen soll. Der Durchmarsch von der A- in die Gruppenliga ist schon der Zweite in den letzten Jahren, denn von 2012 bis 2013 gelang es von der B- in die Kreisoberliga aufzusteigen. Aus der B-Liga in die Gruppenliga, das ist bisher nur dem FSV Wolfhagen gelungen. Die Zuschauer hoffen natürlich auf eine ähnlich torreiche Partie wie im Hinspiel und die FSV-Reserve möchte ihren Teil auch wieder dazu beitragen und gut mithalten.

TSV Ersen – SV Balhorn (2:3). Obwohl der SV das schlechtere Torverhältnis hat als Immenhausen, kann sich die Krug-Elf eine Niederlage leisten, weil sie mit drei Punkten Vorsprung und dem besseren direkten Vergleich vom Dritten nicht mehr einzuholen ist. Aber für Jörg Krug ist das schon nochmal ein willkommener Härtetest, bevor es in der Relegationsrunde mit vier Spielen geht. Denn die Gelb/Schwarzen sind als Fünfter der erste Kandidat hinter die Spitzengruppe und mit 37 Treffern auf heimischen Rasen recht torhungrig.

TSV Immenhausen – SG Elbetal (4:3). Für die „Immen“ geht es um einen versöhnlichen Saisonabschluss, nur zwei Siege in den letzten fünf Partien war einfach zu wenig, um wenigstens noch Vizemeister zu werden. Nun reicht schon ein Zähler um Dritter zu bleiben. Mit den letzten Wochen wesentlich zufriedener darf die SG aus dem Elbetal sein, sie hat in den letzten sechs Spielen nur zweimal verloren und nun kann sie auch noch die 30-Punkte-Marke knacken, ein Remis würde dazu reichen.

TSV Zierenberg – SSV Sand II (0:0). Nach dem dritten Platz in der letzten Saison treten die Warmetaler etwas auf der Stelle, spielten jedoch unter dem scheidenden Trainer Dirk Lotzgeselle immer in der Spitzengruppe mit. Spitze war die U23 des SSV auf alle Fälle zumindest in der Rückrunde, da holte die Becker-Elf genau so viele Punkte wie Relegant und Nachbar Balhorn. Doch letzte Woche musste die Verbandsligareserve mit der knappen Niederlage gegen Tabellenführer Hombressen/Udenhausen eingestehen, dass es noch nicht ganz reicht. Aber in Zierenberg wollen die Sander ihre um zwei Punkte bessere Position in der Rückrundentabelle verteidigen.

SG Reinhardshagen – SG Weser/Diemel (3:1). Zwei ehemalige Gruppenligisten, die mit offenem Visier in diese Partie gehen können. Auffällig ist die Abschlussschwäche der Multhaupt-Elf. Während die SGR 65 Treffer erzielte, schaffte Weser/Diemel nur 48. Trotzdem sind die Badstädter damit nur zwei Punkte hinter der Göring-Elf und könnten diese somit noch überflügeln.

FC Oberelsungen – SV Espenau (3:1). Drittletzter gegen Letzter heißt es zum Abschluss in Oberelsungen, aber ein Unterschied von 15 Punkten zeigt schon die Kluft zwischen beiden Teams. Der FC hat nur einen Punkt Rückstand zum zehnten Platz vor dem Saisonfinale und somit kann von einem sehr souveränen Klassenerhalt des Aufsteigers gesprochen werden. Der SVE muss nach fünf Spielzeiten, in denen er immerhin zweimal Fünfter in der Kreisoberliga war, mal wieder runter in die A-Liga. (zyh)

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