Viele Zuschauer für den SG Obermeister/Westuffeln

Nach Sieg beim FCO: Obermeiser / Westuffeln nicht mehr Schlusslicht

Felix Ronneburger

Obermeiser/Westuffeln. Bis zum 24. April war die SG Obermeiser/Westuffeln die beliebteste Mannschaft der Fußball-Kreisoberliga.

Und das hatte zwei Gründe: Wenn die SG zu einem Gegner fuhr, brachte sie viele Zuschauer mit, ließ aber die Punkte meist beim Gegner. So füllte die SG das Punkte-Konto des Gastgebers und durch den Verzehr seiner Anhänger zugleich dessen Kasse.

Elfmal trat bis zum 24. April die SG auswärts an, gewonnen hat sie dabei auf fremden Platz kein einziges Mal. Bis zum Gastspiel in Oberelsungen. Das schoss die SG fünf Tore, so viele wie noch nie in einem Spiel zuvor. „Wir haben diesmal unsere Chancen genutzt“, sagt Felix Ronneburger. Der 27-Jährige spielt im rechten Mittelfeld und ist zugleich SG-Spartenleiter. 5:2 gewann die SG am Ende und schoss sich damit auf den vorletzten Platz. Zum ersten Mal nach der Winterpause konnte sie damit den letzten Tabellenplatz verlassen. Und die Mannschaft, sagt Ronneburger, traut sich sogar zu, den Relegationplatz noch hinter sich zu lassen. Es ist ein ehrgeiziges Ziel. Elbetal als Drittletzter und Altenhasungen/Oelshausen/Istha als Viertletzter haben sieben bzw. acht Punkte Vorsprung. Aber, so sagt Ronneburger, „wir holen aus den letzten vier Saisonspielen neun Punkte.“

Die Gegner heißen Weser/Diemel A), Grebenstein II (H) , Altenhasungen/O./I. (A) und Reinhardshagen (H). Wer drei dieser Gegner schlagen will, muss selbstbewusst sein.

Und das ist die SG. In den 14 Spielen der Hinrunde holte sie nur sieben Punkte. Doch seit der Winterpause, seit Hubert Schade Trainer ist, dreht sie auf. In zehn Spielen der Rückrunde holte sie elf Punkte.

Macht der neue Trainer also so viel anders? Ronneburger verneint. Zuvor gab es viele unglückliche Niederlagen. Die Spielweise sei ähnlich, aber mit dem neuen Trainer sei Selbstvertrauen in die Mannschaft zurück gekehrt, sagt er, und fügt quasi als Beleg den Satz hinzu: „Ich glaube, wir können in der Liga jeden schlagen.“

Das wird auch nötig sein, wenn die SG auch in der nächsten Saison in der Kreisoberliga spielen möchte. Und das möchte sie. Denn einen plausiblen Grund, warum die SG in dieses Saison so schlecht da steht, hat Ronneburger nicht. „Im Kern sind wir die selbe Mannschaft wie im Jahr zuvor.“ Und da wurde der aktuelle Tabellenvierzehnte immerhin Vierter.

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