Fußball-Kreisoberliga: Hombressen/U., TSV, Zierenberg, Balhorn nah beieinander

Tabellenkampf vor der Winterpause: Oben geht es sehr eng zu

Wechselte im Sommer nach Hombressen/Udenhausen. Dominik Lohne führt mit der SG das Feld der Kreisoberliga Hofgeismar/Wolfhagen an. Foto:  Malmus

Hofgeismar/Wolfhagen. Spannend geht es in der Fußball-Kreisoberliga Hofgeismar/Wolfhagen zu. Ganz oben in der Tabelle steht zur Winterpause eine Mannschaft, die vor Saisonbeginn kaum jemand dort zum jetzigen Zeitpunkt vermutete. Die SG Hombressen/Udenhausen führt das Feld an.

Die Stärken des jungen Teams von Trainer Tobias Krohne liegen im Angriff. 45 Tore erzielte der Aufsteiger in seinen bisher 14 ausgetragenen Partien. Allein 20 Treffer gehen auf das Konto von Dominik Lohne. Der Angreifer kam im Sommer vom Hessenligisten OSC Vellmar zu den Vereinigten.

Weit vorn in der Tabelle: Ante Grgic schoss 22 Tore für den Tabellendritten Zierenberg. Maurice Braun ist ein starker Rückhalt im Team des Zweiten TSV Immenhausen. Foto:  Hofmeister

Einige Vereinsfunktionäre aus dem hiesigen Kreis berichteten kürzlich gegenüber unserer Zeitung, dass er den Verein wieder verlassen und zum Gruppenligisten CSC 03 Kassel wechseln wolle. Diese Gerüchte hat er dementiert. „Da ist nichts dran. Ich werde auch in 2016 für Hombressen/Udenhausen spielen“, betont Lohne. Besser als der groß gewachsene Lohne ist nur der Zierenberger Ante Grgic (22). Er und sein Sturmpartner Christian Rümenap (12) schossen den TSV auf Rang drei.

Zwischen Hombressen/Udenhausen und Zierenberg liegt die TSV Immenhausen, die in Stefan Bachmann (14) ihren treffsichersten Spieler hat. Das homogene Team von Trainer Frank Siebert hat wie die starken Vereinigten 30 Zähler auf dem Konto. Zierenberg holte 29, bei allerdings einer mehr ausgetragenen Partie. Gleichfalls 29 Punkte für Absteiger SV Balhorn bei 13 Begegnungen. Diese vier Mannschaften werden wohl die Meisterschaft unter sich ausmachen.

Dem Vorjahreszweiten, der SG Weser/Diemel, kann man im Kampf um den Titel nur noch geringe Chancen einräumen. Die Mannschaft aus Bad Karlshafen, die im Sommer auf die Relegation wegen personeller Probleme verzichtete, verbuchte 20 Zähler und gehört wie Ersen, Reinhardshagen, Oberelsungen, Dörnberg II und Elbetal dem Tabellenmittelfeld an.

Dahinter folgen Altenhasungen/Oelshausen/Istha und Grebenstein II.

Im tiefen Tabellenkeller

Sorgen um den Klassenverbleib müssen sich Sand II und Espenau machen. Sehr groß sind die Probleme bei der SG Obermeiser/Westuffeln. Die Butterweck-Elf ist weit entfernt vom Saisonziel. Als Mitbewerber um den Aufstieg gehandelt, bildet sie das Schlusslicht. Die Vorserie noch mit 50 Punkten auf Platz vier abgeschlossen, holte Obermeiser/Westuffeln bisher nur ein Zehntel der Ausbeute aus 2014/15.

Auf Platz neun und zehn

Sorgenfrei sind in der Gruppenliga wie in unserer gestrigen Ausgabe berichtet der TuSpo Grebenstein und FSV Wolfhagen. Sie stehen jedoch nicht wie versehentlich gemeldet auf dem 15. und 16. Platz, sondern auf den Rängen neun und zehn. (hjx)

Von Joachim Hofmeister

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