Kreisoberliga: Immenhausen gewinnt in Reinhardshagen mit 2:1 – Tore kurz vor und nach der Pause

Moor schießt TSV zum Sieg

Den Ball im Blick: Reinhardshagens Tobias Bartheld (links) konnte in der ersten Halbzeit mehrfach vor Konstantin Moor den Ball erobern. Doch Moor bewies Torinstinkt: Kurz nach der Pause erzielte er den Siegtreffer für Immenhausen. Foto: Rieß

Vaake. Eine intensive Partie zwischen der SG Reinhardshagen und der TSV Immenhausen sahen etwa 100 Zuschauer gestern Abend zu. Am Ende gewann zum dritten Mal in Folge gegen die Weservereinigten.

Die SG machte von Beginn an eine gute Partie und ärgerte sich über einen Pfostentreffer von Tim Beuermann nach etwas mehr als einer Viertelstunde. Es lief weiterhin ganz ordentlich bei der Göring-Elf mit zwei weiteren Torchancen. Aber offen war die Partie trotzdem, weil auch die Immenhäuser immer wieder versuchten nach vorne zu spielen, allerdings aber zunächst nicht mit den großen Torchancen. Helfen musste dem Dritten der Vorsaison zur Führung eine Standardsituation. Ein Freistoß von Erdinc Güney wurde von einem Abwehrbein der SG abgefälscht zum 0:1. Die Vereinigten hatten eine Antwort parat, Ole Bertelmann flankte zu Sven Schäfer und der köpfte zum 1:1-Pausenstand ein.

„Den Gleichstand hätten wir länger halten müssen“, monierte SG-Coach Gunter Göring das frühe 1:2 nur 120 Sekunden nach Wiederanpfiff. Immenhausens Trainersohn Nico Siebert setzte zu einem Solo an und spielte mustergültig zu Konstantin Moor. Der Immenhäuser Neuzugang erzielte sein erstes Saisontor. Oliver Eisenmann hatte noch die Chance für Reinhardshagen zum 2:2. Die Gäste waren mit Kontern gefährlich und entführten somit letztlich nach Meinung ihres Ex-Trainers Göring nicht unverdient die drei Punkte von der Weser. Etwas glücklich fand Gästetrainer Frank Siebert den Dreier für seine Elf. Wobei er einschränkte, dass seine Mannschaft einige gute Konterchancen sträflich liegen ließ. Doch besonders nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit hätte sich seine Mannschaft einem gehörigen Druck der Reinhardshagener erwehren müssen und da sei das 1:2 natürlich zum richtigen Zeitpunkt gefallen, so Siebert. „In den letzten 20 Minuten hatten wir dann kaum noch brenzlige Situationen zu überstehen“, ergänzte Siebert.

Tore: 0:1 Güney (42.), 1:1 Schäfer (43.), 1:2 Moor (47.). (zyh)

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