Kreisoberliga: Elbetal zieht Zierenberg mit 4:3 Toren das Fell über die Ohren

Sieben Tore, zwei „Rote“

Eingeknickt: Der Zierenberger Christian Rümenap wird vom Elbetaler David Lesch attackiert. Mit Erfolg. Denn die Elbetaler behielten am Ende mit 4:3 die Nase vorne. Foto: Michl

Elbenberg. Der TSV Zierenberg hat sich erst einmal aus dem Titel- und Aufstiegsrennen der Fußball-Kreisoberliga abgemeldet. Denn die Warmetaler von Coach Dirk Lotzgeselle mussten sich am gestrigen Abend in einer vom vierten Spieltag nachgeholten Partie bei der SG Elbetal mit 3:4 (1:2) geschlagen geben. Die Vereinigten von Coach Markus Emde dagegen konnten mit dem Dreier ihren vorletzten Tabellenplatz verlassen und sich aus der direkten Gefahrenzone befreien.

Vom Anpfiff weg des souverän leitenden Unparteiischen Christian Sinning aus Fuldatal lieferten sich die Kontrahenten einen intensiv geführten Schlagabtausch. Die erste Duftmarke setzte der Zierenberger Christian Rümenap, doch er traf nur den Pfosten. Besser machte es Mauricio Lappanese (23.), hämmerte den Ball unhaltbar für Gästekeeper Tobias Hauk unter die Querlatte: 1:0. Luigj Palushay (33.) glich nach einer feinen Einzelleistung aus.

Fast mit dem Pausenpfiff ließ Schlussmann Hauk einen Flankenball aus seinen Händen gleiten, Arthur Weber (45.) bestrafte diesen Lapsus mit der erneuten Platzherrenführung.

Nach der Pause machten die Gäste mächtig Dampf, ohne jedoch zum krönenden Abschluss zu kommen. Vielmehr kassierten sie nach einem weiten Elbetaler Befreiungsschlag und nach gewonnenen Laufduell von Arthur Weber (57.) gegen Schlussmann Hauk den dritten SG-Treffer. Die Platzherrenfreude war aber nur von kurzer Dauer, brachte Mirko Schlummer (65.) die Warmetaler wieder heran. Die sich aber bei Hauk bedanken konnten, dass die konterstarken Elbetaler nicht schon früh den Sack zumachten. Gegen den Freistoß von Jannik Lang (76.) zum 4:3 aber war Hauk machtlos. Zierenberg spielte Alles oder Nichts, mehr als die Resultatsverbesserung durch Ante Grgic (82.) wollte ihnen jedoch nicht gelingen. SG-Spieler Jannik Lang (87.) sah Gelb-Rot, Zierenbergs Tobias Plettenberg (89.) gar Rot. (zih)

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