Kreisoberliga: Siege für das Führungstrio

Zierenberg, Immenhausen und Schauenburg gewinnen - Reinhardshagen patzt

Torgefährlich: Immenhausen Stefan Bachmann war auch gegen Holzhausen für ein Tor gut. Hier wird er von Holzhausens Felix Roßbach( links) beim Kopfball gestört. Foto: Hofmeister

Nichts anbrennen ließ in der Fußball-Kreisoberliga das Spitzentrio. Tabellenführer Zierenberg meisterte die Auswärtshürde Sand II mit 4:3, Immenhausen feierte einen 3:2-Heimsieg gegen Holzhausen und Schauenburg behält in Ersen mit 3:1 die Nase vorne.

Dagegen zog Reinhardshagen bei Weidelsburg mit 1:2 den Kürzeren und hat damit den Kontakt zur Spitze zunächst einmal verloren.

Sand II - Zierenberg 3:4 (0:3). Nach noch nicht einmal einer Stunde schien die Messe gelesen, lagen da die Zierenberger doch nach den Toren von Ante Grgic (3.), Robin Möller (8., 55.) und Nico Karwath (45.) bereits mit 4:0 in Führung, wähnten sich schon klar im sicheren Hafen. Doch die Sander wuchsen nach dem Seitenwechsel kämpferisch über sich hinaus, verkürzten durch Philipp Baier (57., 67., 75.) und hätten den Chancen nach auch einen Punkt einfahren können. Aber auch die Gäste hätten ihr Torkonto noch aufstocken können.

Immenhausen - Holzhausen 3:2 (2:1). Vor fast 200 Zuschauern hätten die Platzherren in diesem Lokalderby schon bis zur Pause den Deckel draufmachen können, ließen jedoch fast eine Hand voll beste Einschussmöglichkeiten sträflich liegen. Lediglich Arne Schröder (7.) traf, Felix Rossbach (35.) baute mit einem Eigentor den Vorsprung aus. Mit dem Pausenpfiff verkürzte David Garcia (45.+2). Stefan Bachmann (53.) erzielte das 3:1, postwendend verkürzte Kenneth Söder (54.). Holzhausen schöpfte in Überzahl, Erdinc Güney (54.) sah Rot, neue Hoffnung, doch die Hausherren schaukelten ihren Vorsprung über die Zeit. Sie haben jetzt als Tabellendritter drei Punkte Rückstand zu Spitzenreiter Zierenberg, aber haben auch noch ein Spiel in der Hinterhand. Pechvogel des Tages war Felix Rossbach, er sah kurz vor Schluss die Ampelkarte.

Weidelsburg - Reinhardshagen 2:1 (2:0). Vom Anstoß weg hatten die Weidelsburger das Spiel und den Gegner sicher im Griff, konnten ihre Dominanz auch durch Severin Ohr (9., 21.) zählbar umsetzen. Es hätte bis zur Pause auch noch mehr sein können. Platzherren-Pressesprecher Wolfgang Fülling: „Als Samik Bisevac (68.) den Anschlusstreffer erzielte, ging die Post erst richtig ab.“ Die Vereinigten von der Weser machten richtig Dampf, verschenkten jedoch den möglichen Ausgleich. Dominik Munk (72.) scheiterte mit einem Strafstoß an FSG-Schlussmann Matthias von Knebel. Bei der Alles-oder-Nichts-Taktik der Gäste hätten die Weidelsburger mit klügerem Konterspiel den Deckel draufmachen müssen, hätten aber auch den Ausgleich kassieren können.

Ersen - Schauenburg 1:3 (1:0). Die aus der Gruppenliga abgestiegenen Vereinigten, die die sofortige Rückkehr in die Höherklassigkeit auf der Agenda haben, erspielten sich im ersten Durchgang zwar optisch ein Plus, konnten diese Überlegenheit jedoch nicht zählbar umsetzen. Im Gegenteil. Mit einem schulmäßigen Konter brachte Wolfram Tunk (36.) die gastgebenden Gelb-Schwarzen in Führung. Diese hatte bis in die Schlussphase Bestand, dann markierte Luca Siciliano (70.) den zwischenzeitlichen Gleichstand. Dennis Kellner (87.) und Luca Riehl (90.) ließen mit ihren Toren den greifbaren Ersener Punktgewinn dann jedoch wie eine Seifenblase zerplatzen. TSV-Kommentar: „Der Sieg geht in Ordnung.“ (ihx)

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