Kreisoberliga: Immenhausen erwartet bei Weser/Diemel ein heißer Tanz

Spitzenreiter muss zur SG

Offensivstark: Beim 3:1-Sieg gegen Ersen vergangenen Sonntag zeigte Weser/Diemel, hier Kevin Vogt beim Schuss, seine Heimstärke. Heute kommt Spitzenreiter Immenhausen nach Helmarshausen. Foto: zlö

HOFGEISMAR/WOLFHAGEN. In der Fußball-Kreisoberliga ist voller Betrieb über die Osterfeiertage angesagt. Am heutigen Karsamstag finden sechs Nachholspiele aus dem letzten Jahr statt und am Montag sogar ein kompletter Spieltag (siehe gesonderten Bericht unten).

SG Weser/Diemel – TSV Immenhausen (Hinspiel 1:8), 15.30 Uhr: Auf der Diemelkampfbahn sollte der Tabellenführer aus Immenhausen sich auf einiges gefasst machen. Der Vizemeister der Vorsaison kommt immer besser in Schwung, mit dem Erfolg gegen Ersen am letzten Sonntag verbesserte die SG ihre Bilanz jahresübergreifend auf vier Siege in den letzten fünf ungeschlagenen Spielen. Also noch einmal so unter die Räder kommen wie in der Vorrunde werden die Multhaupt-Vereinigten im Duell Grün/Weiß gegen Grün/Weiß nicht noch einmal.

SV Balhorn – SV Espenau (3:0), 15 Uhr: Mit zwei Heimsiegen über Ostern auf dem Distelberg kann der SVB mindestens bis auf einen Zähler zum Spitzenduo aufrücken und seine gute Ausgangsposition im Titelrennen wahren. Doch Balhorns Trainer Jörg Krug wird auch diesen Gegner, auch wenn er Vorletzter ist, nicht unterschätzen, sein Credo: „Es gibt keine schwachen Gegner in dieser ausgeglichenen Liga.“ Die Espenauer ließen zuletzt doch einige Male aufhorchen, mal sehen wie sie sich gegen ein Spitzenteam aus der Affäre ziehen.

TSV Zierenberg – SG Elbetal (3:4), 15 Uhr: Die Tabelle macht es deutlich: Mit sieben Punkten Rückstand auf den direkten Aufstiegsplatz muss der TSV erst einmal seine Hausaufgaben machen und auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Aber was ist bloß beim Gegner Elbetal los? - Zuletzt 1:7 gegen Grebenstein II, noch null Punkte in diesem Jahr. Trainer Markus Emde beschönigt die prekäre Lage auch nicht, er verlangt von seinem Team die einfachen Fußball-Tugenden im Abstiegskampf wie Einsatz, Kampf und Teamgeist.

TuSpo Grebenstein II – SG Reinhardshagen (0:2), 15.30 Uhr: Da dürfte auf den SG-Trainer Henner Göring und seine Elf in Görings Heimat ein heißer Tanz warten. Die U23 des TuSpo ist in bestechender Form in diesem Jahr und nur noch zwei Punkte hinter den direkt vor ihr platzierten Weservereinigten. Die dürften das Thema Spitzengruppe mit der Niederlage gegen Immenhausen zu den Akten gelegt haben. Göring will nun schon eine Mannschaft für kommende Saison formen und Spielern aus dem Nachwuchsbereich schon eine Chance geben.

SSV Sand II – TSV Ersen (1:2), 15 Uhr: Die Sander sind auf der Überholspur und mit 20 Punkten schon fast im sicheren Mittelfeld angelangt. Dort stehen auch die Gelb/Schwarzen, die erst einmal in diesem Jahr aktiv waren und dabei ihre zuvor ausgezeichnete Auswärtsstärke vermissen ließen, die Trauben auf der Höhe hängen diesmal ziemlich hoch.

SG Obermeiser/Westuffeln – SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha, 15 Uhr: Diese Partie ist noch aus der Vorrunde und wenn die Vereinigten aus der Gemeinde Calden noch etwas gegen den Abstieg unternehmen wollen, dann müssen sie beide Duelle gegen die Erpetaler gewinnen. Denn die SG von Uwe Plettenberg ist nur zwei Ränge vor dem Schade-Team, allerdings auch zwölf Punkte. Die Gastgeber stehen also mächtig unter Zugzwang, aber die Dreifachvereinigten grüßt auch immer mehr der Relegationsplatz. (zyh)

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