Kreisoberliga: Spitzenreiter erwartet Grebenstein II – Weser/Diemel Gast beim Tabellendritten Zierenberg

Stadt-Derby steigt in Udenhausen

Stets torgefährlich: Dominik Lohne von Hombressen/Udenhausen (links) traf bislang 20 Mal. Im Hinspiel gegen Grebenstein ging er aber leer aus. Da hatte ihn Sebastian Feuring immer im Griff. Foto: zih/nh

Hofgeismar/Wolfhagen. Nach nur zwei Spielen am vergangenen Sonntag, hoffen die Teams und Verantwortlichen der Fußball-Kreisoberliga, dass am 19. Spieltag die teilweise aufgeweichten Sportplätze etwas mehr zulassen (alle Spiele um 15 Uhr).

SG Hombressen/Udenhausen - TuSpo Grebenstein II (Hinspiel 1:1). Im Nachbarschaftsderby in Udenhausen hofft die SG auf den ersten Einsatz in diesem Jahr. Als Tabellenführer ist der Aufsteiger das Überraschungsteam der Hinrunde gewesen. Doch der hauchdünne Vorsprung von nur einem Zähler bis zum Tabellenvierten Balhorn zeigt auch, dass es noch ein weiter Weg ist, um tatsächlich den Durchmarsch zu schaffen. Die U23 des TuSpo erwies sich schon im Hinspiel als harte Nuss für die Vereinigten, Coach Stipe Jevtic setzt auf seine starke Defensive.

TSV Immenhausen - SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha (0:2). Der Sieg in der Vorrunde gegen die Immenhäuser unterstrich einmal mehr den Ruf des Favoritenschreckes der Erpetaler. Sie haben mit 16 Punkten ein dickes Polster zu den unteren Rängen und brauchen sich auch im Rückspiel vor dem Tabellenzweiten nicht zu verstecken. Die Siebert-Elf brennt natürlich auch auf den ersten Pflichtspieleinsatz nach der Winterpause, sie hört auch zu dem Spitzenquartett mit Aufstiegschancen.

TSV Zierenberg - SG Weser/Diemel (4:1). Die Vereinigten aus Bad Karlshafen haben sich im Laufe der Saison immer mehr gesteigert und bis auf den siebten Platz verbessert. Für den TSV dürfte es nicht so leicht werden wie beim 4:1 in Helmarshausen. Auch die Lotzgeselle-Schützlinge müssen erst einmal wieder in Tritt kommen. Dass sie jedoch ein gewichtiges Wort in Sachen Aufstieg mitreden möchten ist auch klar. Sie haben schon ein Spiel mehr wie die beiden punktgleichen Tabellenführer bestritten und wollen deshalb gleich den zehnten Saisonsieg als Ansage an die Konkurrenz machen.

SV Balhorn - FSV Dörnberg II (2:1). Das Pfund der Krug-Elf im Aufstiegsrennen ist ihre starke Defensive. Viele Spiele wurden knapp gewonnen, so auch beim FSV II in der Hinrunde. Der verfügt jedoch nach dem 3:3 gegen Espenau schon über Spielpraxis und dass sie in doppelter Unterzahl da noch einen Punkt retteten, darf als moralischer Auftrieb gelten vor dem schweren Gang zum Distelberg. Dort konnte bisher erst eine Mannschaft (Hombressen/U.) alle drei Punkte entführen.

TSV Ersen - SG Obermeiser/Westuffeln (2:1). Dieses Nachbarschaftsderby hat immer seine Reize. Dass nun jedoch die Vereinigten im tiefen Tabellenkeller stecken und erst vier Zähler haben, war vor der Saison nicht zu erwarten gewesen. Die Gelb/Schwarzen tragen als Tabellensechster den Favoritenmantel, wissen aber auch nach der langen Pause noch nicht wo sie leistungsmäßig stehen.

FC Oberelsungen - SSV Sand II (3:1). Der FC verpasste es durch das 2:3 trotz seiner 2:1-Führung sich schon frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld abzusetzen. Dies kann nun die Mönicke-Elf aber im ersten Heimspiel des Jahres auf dem Waldsportplatz nachholen und die 20-Punkte-Marke knacken. Davon ist die U23 des SSV mit ihren 11 Zählern noch weit entfernt. Ein Teilerfolg wird erst einmal das Nahziel der Becker-Schützlinge sein.

SV Espenau - SG Elbetal (1:1). Also dieser Punktgewinn auf dem vom SVE ungeliebten Kunstrasen in Dörnberg am letzten Spieltag muss für das Team von Neu-Trainer Jörg Brachmann ein Mutmacher für das Restprogramm gewesen sein. So ganz nebenbei bekam der ärgste Abstiegsmitkonkurrent Obermeiser/W. auch noch einen Punkt wegen Verfehlens des Schiedsrichtersolls abgezoen, so dass sich der Abstand zum Schlusslicht auf drei Zähler erhöhte. (zyh)

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