Balhorn stimmt einer Verschiebung zu und ermöglicht Reinhardshagen Jubiläumsfeier

Tauziehen um Spielverlegung

Die einen wollen Punkte, die anderen feiern: Während Altenhasungen/O./I. (vorne Dennis Gradinger) bei Weser/Diemel um die ersten Punkte kämpft, wird in Reinhardshagen (verdeckt Ole Bertelmann) die Vaaker Kirmes gefeiert. Foto: zih

Für den meisten Gesprächsstoff sorgte ein Spiel, das am Wochenende gar nicht stattfindet: Reinhardshagen gegen Balhorn. Um die Verlegung des Spiels gab es ein sich über Wochen dehnendes Zerren.

Der Hintergrund: Am Sonntag findet zeitgleich mit dem Spieltermin der Umzug der Kirmes in Vaake statt und der ist im Rahmen der 1150-Jahr-Feier ein ganz besonderer Umzug, in dem auch SG-Fußballer involviert sind. Schon vor Rundenbeginn beantragte die SG Reinhardshagen spielfrei für den 21. August. Dies erfolgt via Internet. Aber es funktionierte nicht – aus welchen Gründen auch immer. Als es auffiel, wurde der Gegner gefragt. Doch der SV Balhorn wollte nicht ausweichen. Der Grund: Samstags oder während der Woche stünden nicht alle Spieler zur Verfügung. Durch eine Verlegung würde man sich also selbst schwächen. Am Dienstag kam dann die für Reinhardshagen erlösende Nachricht: Die sportliche Leitung des SV stimmte einer Verlegung zu. Ein Geisterspiel auf dem Ahlesportplatz wird es nicht geben. Es spielen:

FSG Weidelsburg - TSV Zierenberg (-), Sonntag, 15 Uhr: Spieler wie beispielsweise Ebner, Senol, Ohr oder Crede konnte die FSG überhaupt noch nicht einsetzen und somit ging der Start für den Wiederaufsteiger doch gehörig daneben, nur ein Punkt aus drei Partien. Nun hat das Ihlefeld-Team gegen die optimal gestartete Elf aus dem Warmetal gar nichts zu verlieren. Letzte Woche wurde es aber schon mal recht eng für die Siemers-Schützlinge gegen Sand II und dadurch werden sie bestimmt mit voller Konzentration in Bründersen zu Werke gehen.

TuSpo Grebenstein II – SG Elbetal (1:1, 7:1), Samstag, 13.15 Uhr: Die U23 des TuSpo hat doch einiges drauf, das hat der Sieg in Balhorn wieder bewiesen. Die SG atmete aber auch nach dem ersten Saisonsieg schon mal auf. Die Gruppenligareserve hat immerhin schon sechs Punkte geholt. „Aber es gab auch Schwierigkeiten“, betont TuSpo-Trainer Robin Göring, die sich insbesondere beim 0:4 in Immenhausen zeigten. Dennoch geht Göring an diese Aufgabe gegen die Vereinigten, die mit dem TuSpo nach Punkten gleichziehen können, wieder positiv an.

FC Oberelsungen – TSV Immenhausen (1:2, 1:4), Sonntag, 15 Uhr: „Dass in Oberelsungen ein Sieg her muss, um oben dabei zu sein, sollte meine Mannschaft nach dem Erfolg von Reinhardshagen schon annehmen“, findet TSV-Trainer Frank Siebert. Zumal die TSV in der Vorsaison die optimale Punktausbeute gegen den damaligen Aufsteiger holte. Aber frei von Personalsorgen ist Siebert auch nicht, fast fünf Spieler sind verletzt. Der FC kämpft gegen die alte Fußballregel an, dass die zweite Saison nach dem Aufstieg durchaus schwierig werden kann. Ein Punktgewinn gegen einen Mitfavoriten würde den Elsingern sehr gut tun.

SSV Sand II – FSV Dörnberg II (0:6, 2:0), Sonntag, 13.15 Uhr: Das sind einfach zwei Reserveteams, die von ihrer Heimstärke leben. Um so überraschender waren eigentlich in der letzten Saison die beiden Auswärtssiege untereinander. Drei Punkte am Sonntag würden der U23 des SSV mehr gut tun, denn in den ersten drei Spielen gab es zwei Niederlagen. Das Heimremis der Habichtswälder gegen Schauenburg II war auch zu wenig, ein Punkt soll es auch auf der Sander Höhe wieder mindestens sein.

SG Weser/Diemel – SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha (0:1, 2:1), Sonntag, 15 Uhr: Verlieren kann nur die gastgebende Multhaupt-Elf gegen das Schlusslicht aus dem Erpetal. Die neuformierte Elf von Trainer Marc Leise bekommt überhaupt kein Bein auf die Erde bisher. Es würde nicht verwundern, wenn die Gastgeber in Helmarshausen auf einen Gegner treffen, der Beton in der Abwehr anrühren wird und da sind Geduld und Ideen von Dittmer und Co. gefragt. (zyh)

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