Grebenstein II empfängt zum Kellerduell Ehlen – Sieg würde Abstieg von SV bedeuten

TuSpo II darf nicht stolpern

Kein Bruchlandung hinlegen: Grebenstein II (rechts Sascha Möller) empfängt Ehlen. Beide brauchen Punkte für den Klassenerhalt. Immenhausen (Andreas Tews am Ball ) will im Derby gegen Nachbar Espenau punkten.

Hofgeismar/Wolfhagen. Vier Spieltage voller Spannung sind in der Fußball-Kreisoberliga noch zu bestreiten. Am Sonntag empfängt aus dem Spitzenquartett Tabellenführer Weser/Diemel den alten Rivalen TSV Ersen. Zierenberg läuft bei Sand II auf (13.15 Uhr, alle anderen Partien um 15 Uhr), Obermeiser/Westuffeln ist spielfrei. Wettesingen/B./O. tritt in Dörnberg (siehe Artikel oben) n. Aus dem unteren Tabellenbereich treffen der Vorletzte (Grebenstein II) und das Schlusslicht (Ehlen) direkt aufeinander.

SG Weser/Diemel - TSV Ersen (Hinspiel 2:1). Zweimal 2:1 zuletzt für die SG, das waren die nächsten fetten sechs Punkte für den sensationellen Durchmarsch Richtung Gruppenliga. In der Vorrunde behielt die Multhaupt-Elf auch mit 2:1 gegen Ersen die Oberhand. Das „Triple“-2:1 würde also reichen, um die Verfolger weiterhin zu schocken. Aber dies ist auch den Gelb/Schwarzen zuzutrauen. Sie sind sehr gut drauf seit Wochen und die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga.

SSV Sand II - TSV Zierenberg (0:3). So einen Dreierpack könnte die Verbandsligareserve noch ganz gut gebrauchen, um entspannt in den Saisonendspurt zu gehen. Aber die Zierenberger sind eigentlich das Team aus der Spitzengruppe, dass am meisten überzeugt in diesem Jahr. Allerdings war das knappe 1:0 am Mittwoch gegen Altenhasungen/Oe./I. auch nichts für Feinschmecker. Dennoch, die Elf von Trainer Dirk Lotzgeselle, der auch für die nächste Saison schon zugesagt hat im Warmetal, kann noch ganz nach oben kommen bei ihrem Restprogramm.

SV Espenau - TSV Immenhausen (3:2). Das Nachbarschaftsderby bekommt seine Würze auch aus der Tabellensituation. Während die Immenhäuser als Tabellensechster ganz locker und ohne Zwänge auf Revanche für die Vorrundenniederlage aus sind könnte der SVE einen ganz großen schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Im Falle einer Niederlage aber weiterhin ein Kandidat für die Relegation mit dem A-Ligisten bleiben.

SG Reinhardshagen - SG Elbetal (5:1). Nach dieser Partie in Veckerhagen stehen die „Spiele der Wahrheit“ gegen Grebenstein II und Dörnberg II auf dem Programm, glaubt Elbetals Trainer Jörg Reith. Der Druck auf seine Elf würde sich etwas verringern, wenn sie vielleicht an der Weser punkten könnte. Doch dort möchte Trainer Sven Dopatka einen schönen Saisonabschluss und deswegen wird er sein Team zu einer ähnlichen Höchstleistung wie beim 5:1 in der Vorrunde anstiften.

FSG Weidelsburg - SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha (0:0). Ob das enttäuschende 0:0 in Ehlen für die FSG zu wenig war, kann sie in diesem Duell der Ortsnachbarn schon schnell mit beantworten. Ein weiteres Remis würde nach wie vor keine Entspannung für die FSG bringen, es muss nach drei sieglosen Partien wieder ein Dreier her. Dann wären sie sogar schon mit der SG punktgleich, die Plettenberg-Schützlinge sollten sich also auch nochmal zusammenreißen.

TuSpo Grebenstein II - SV Ehlen (5:2). Verschenken tut der SV jedenfalls nichts, das hat der Punktgewinn gegen Weidelsburg am Mittwoch gezeigt. Allerdings wäre bei einer Niederlage im Sauertal der Abstieg der Habichtswälder auch rein rechnerisch besiegelt. Diese drei Zähler braucht nämlich die TuSpo-Reserve dringend, dann könnte sie die Abstiegsränge erst einmal verlassen. Aber nur ein Sieg in den letzten sechs Partien sind kein Ruhmesblatt. (zyh)

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