Kreisoberliga: Wettesingen/Breuna/O. und Immenhausen trennen sich ohne Tore

Verfolgerduell ohne Sieger

Keine Tore, keine Sieger: Das Remis zwischen Wettesingen/Breuna/Oberlistingen (links Rinat Kabykenov) und Immenhausen, hier Julian Leinweber, nutzt keinem der Teams im Aufstiegsrennen. Foto: Sommerlade

Breuna. Im Duell der Verfolger von Kreisoberliga-Tabellenführer Weser/Diemel, der sich bei einem eigenen Sieg in Reinhardshagen ein solches Ergebnis vermutlich gewünscht hatte, trennten sich der Zweitplatzierte SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen und der direkt dahinter postierte TSV Immenhausen mit einem torlosen Remis.

Tiefes Geläuf

Technische Kabinettstückchen ließ das tiefe Geläuf im Braunaer Wald nicht zu, vielmehr öffnete der schwer bespielbare Platz dem Zufall oft Tür und Tor. So wollten beide Mannschaften mit Kampf die Entscheidung für sich reklamieren, wobei das Geschehen über weite Strecken das Prädikat Spitzenspiel jedoch nicht verdiente.

In den ersten 45 Minuten beharkten sich die Kontrahenten zwar auf Augenhöhe, hüben wie drüben sahen die Zuschauer jedoch nicht eine einzige hochkarätige Einschussmöglichkeit.

Anscheinend muss es während der Pausenerfrischung in beiden Kabinen eine Ansage gegeben haben. Die fruchtete jedoch nur bei den Vereinigten von Coach Kristian Willecke. Denn nach dem Seitenwechsel drängten die Platzherren mit viel Druck und Dampf auf eine Entscheidung, die „Immen“ investierten nicht viel, beschränkten sich vordergründig auf Defensivarbeit. Beispielhaft für ihre Angriffsflaute war, dass SG-Schlussmann Kevin Goldmann während der gesamten 90 Spielminuten ganze drei harmlose und ungefährliche Bälle greifen musste.

Ampelkarte

Als eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff die Gäste sich selbst schwächten, weil einer ihrer Spieler nach Gelb-Rot (75.) vorzeitig zum Duschen gehen konnte, witterten die Willecke-Vereinigten natürlich Morgenluft. Noch einmal mobilisierten sie ihre Kräfte und starteten ein Powerplay, wobei sie jedoch den möglichen Dreier leichtfertig aus der Hand gaben. Denn Benjamin Limbach und auch Oliver Flörke konnten jeweils eine so genannte Hundertprozentige nicht im gegnerischen Tor unterbringen. (zih)

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