Kreisoberliga: SG verlor Hinspiel in Immenhausen 1:8 – Espenaus Trainer will Heimsieg zum Abschied

Weser/Diemel sinnt auf Revanche

Strahlender Sonnenschein: Beim Hinspiel freuten sich der Sander Arnold Weber (links) und Espenaus Fabian Stenzel über schönes Fußballwetter. Ob an diesem Wochenende gespielt werden kann, ist bei vielen Begegnungen noch offen. Foto: zih

Hofgeismar/Wolfhagen. Hinter dem letzten regulären Spieltag in diesem Jahr in der Fußball-Kreisoberliga steht auf Grund der schlechten Witterung doch ein großes Fragezeichen. Schon am letzten Sonntag fanden nur zwei Partien statt. Der Anpfiff ist am Totensonntag überall für 14.45 Uhr vorgesehen.

SG Hombressen/Udenhausen - SG Obermeiser/Westuffeln (Hinspiel 5:1). Wenn die Krohne-Schützlinge auflaufen sollten, dann sicher mit Trauerflor und den Gedanken an den plötzlich verstorbenen Hombresser Vorsitzenden Wilfried Zeller. Rein sportlich muss der neue Tabellenführer in diesem Klassiker „Erster gegen Letzter“ natürlich die Favoritenrolle annehmen. Das Vorrundenduell machte schon deutlich, dass in dieser Saison die beiden Vereinigten leistungsmäßig doch einiges trennt.

SG Weser/Diemel - TSV Immenhausen (1:8). Also, eine solche Schlappe wie in Immenhausen ist der Elf aus Bad Karlshafen schon lange nicht mehr widerfahren. Das wurmt sie noch mächtig, allerdings waren sie damals auch noch stark ersatzgeschwächt. Mittlerweile hat SG-Trainer Christian Multhaupt wieder mehr Auswahl, obwohl er die Verletzung des talentierten Abwehrspielers Dominik Geschonke zuletzt beklagen musste. Dennoch wollen die Vereinigten einen versöhnlichen Jahresabschluss und der TSV den Weg an die Tabellenspitze so schwierig wie möglich machen.

TSV Zierenberg - SG Elbetal (3:4). Die Punkte aus dem ersten Aufeinandertreffen mit der SG aus dem Elbetal fehlen dem TSV derzeit, sonst wäre er Spitzenreiter. Doch diesmal will die Lotzgeselle-Elf sich hellwach und vor allem in der Defensive konzentriert der Emde-Elf gegenüber stellen. Die hat auch derzeit einige Probleme in der Offensive und wäre mit einer Punkteteilung schon mehr als zufrieden. Denn auswärts gelang neben dem Coup in Zierenberg nur eine weiterer Dreierpack.

FC Oberelsungen - SV Balhorn (1:5). Für den FC war natürlich der Prestigeerfolg in Oelshausen die richtige Einstimmung für das Duell „Aufsteiger gegen Absteiger“. Die Elsinger würden bestimmt wieder gerne spielen und nochmal ein Ausrufezeichen setzen, außerdem können die die 20-Punkte-Marke schon knacken, das wäre die halbe Miete für den Klassenerhalt. Andere Ziele verfolgt die Krug-Elf, sie will dafür sorgen, dass sie mit der besten Ausgangsposition auf die Meisterschaft überwintert.

TSV Ersen - FSV Dörnberg II (3:5). Da hat die Heuser-Elf gegen die Habichtswälder aber noch etwas gut zu machen. Gleich fünf Murmeln fingen sie sich in Dörnberg ein und kassierten eine ihrer bisherigen fünf Saisonniederlagen. Mit einem Sieg wäre der TSV wieder dran am Spitzenquartett. Die Gruppenligareserve strebt auch das überqueren der 20-Punkte-Marke an, um sorgenfrei zu überwintern. Unentschieden spielten die Leise-Schützlinge überhaupt noch nicht, diesmal wäre es kein schlechtes Resultat.

SG Reinhardshagen - SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha (4:2). Vorsicht ist angesagt für die Göring-Vereinigten von der Weser. Die Gäste sind nicht nur an ihrem elften Tabellenplatz und der letzten Heimpleite gegen Oberelsungen zu bemessen. Regelmäßig werden die Erpetaler dann munter, wenn es gegen Mannschaften geht, die vor ihr in der Tabelle stehen und das tut die SGR als Sechster mit sieben Punkten mehr schon deutlich. Für die Gastgeber spricht auch, dass sie in den letzten vier Ligapartien ungeschlagen blieben.

SV Espenau - SSV Sand II (1:1). Vielleicht ist es schon das letzte Spiel für Espenaus Interimstrainer Andre Zuschlag. „Wir haben das mit Andre so besprochen und schauen uns nach einem neuen Übungsleiter um. Vielleicht finden wir ihn noch vor der Winterpause“, berichtete Tobias Braun vom SVE. Zuschlag würde natürlich zu gerne auch noch mal einen Sieg mit seiner Mannschaft einfahren, denn fünf Punkte Rückstand auf die Sander U23 bedeuten auch, dass im Falle einer Niederlage der Anschluss zu den Nicht-Abstiegsplätzen erst einmal verloren wäre. (zyh)

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