Mit zwei Siegen innerhalb von fünf Tagen kann der TSV Tabellenführer werden

Zierenberg schielt auf die Spitze

Ein Mann mit Torinstinkt: Acht mal traf Zierenbergs Ante Grgic, hier im Spiel gegen Obermeiser/Westuffeln, bislang. Trifft er gegen die Erpetal, zieht er mit dem auf Platz eins der Torschützenliste stehenden Stefan Bachmann gleich, da dieser am Wochenende spielfrei hat. Foto: zih

Neben Reinhardshagen und Hombressen/Udenhausen (siehe gesonderten Artikel) kann auch der bislang ungeschlagene Tabellendritte der Kreisoberliga, der TSV Zierenberg, Immenhausen vom zweiten Platz verdrängen. Und die Zierenberger können sogar auf Platz eins vorrücken. Sie sind bislang als einzige Mannschaft ungeschlagen, haben zwei Begegnungen weniger absolviert als Spitzenreiter Balhorn, und wären mit Siegen am Sonntag gegen Altenhasungen/Oelshausen/Istha und am Donnerstag bei der SG Elbetal gar neuer Tabellenführer.

Dörnberg II – Oberelsungen Sonntag, 12.45 Uhr: Die Gruppenligareserve vom Berg von Coach Marc Leise hat zuletzt einen tollen Lauf hingelegt, konnte sich aus den unteren Tabellenregionen auf Rang sechs vorarbeiten. Am Vorsonntag präsentierte sich die FSV-Zweite beim 6:0-Sieg in Sand gar in Vollstreckerlaune. Aber auch die aufgestiegenen Oberelsunger unter Trainer Mike Mönicke haben sich bisher wacker geschlagen und sind punktgleich mit dem Sonntagsgegner. In der Bilanz der laufenden Runde marschierten sie im Gleichschritt. Jeder hat drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Vielleicht gibt der Heimvorteil und der für die Elsinger ungewohnte Kunstrasen den Ausschlag.

Grebenstein II – Ersen. Sonntag, 13.15 Uhr: Beide Mannschaften wollen nach der Niederlage des vergangenen Wochenendes wieder in die Erfolgsspur. Die Grebensteiner zogen am Vorsonntag in Zierenberg mit 1:4 den Kürzeren, die Gelb-Schwarzen mussten zu Hause Weser/Diemel mit 1:2 Tribut zollen. Beim letztmaligen Ersener Gastspiel im Sauertal im Mai mussten sie mit 0:2 in den sauren Apfel beißen. Stehen sie auch diesmal beim Schlusspfiff mit leeren Händen da, müssten sie sich von der zwei Ränge hinter ihnen in Lauerstellung liegenden TuSpo-Zweiten nach Punkten überflügeln lassen. Entscheidend wird sein, welches Team die bisherige Abschlussschwäche beseitigen kann. Beide haben nämlich erst elf Mal getroffen.

Weser/Diemel – Espenau. Sonntag, 15 Uhr. Beide Teams konnten im bisherigen Saisonverlauf die selbst gesteckten Erwartungen noch nicht erfüllen und fristen deshalb als Tabellennachbarn ein Dasein im unteren Tabellendrittel, wobei die gastgebenden Vereinigten als letztjähriger Vizemeister nach ihrem 2:1-Auswärtserfolg in Ersen gerade einmal einen Zähler mehr auf dem Konto haben. Dass Espenau aber auch auswärts gewinnenb kann, zeigte der SV in Westuffeln mit dem ersten Saisonsieg.

Elbetal – Sand II. Sonntag, 15 Uhr: Beide stehen im Duell der Kellerkinder mit dem Rücken zur Wand. Die Verbandsligareserve ist Vorletzter, die Gastgeber sind mit nur zwei Zählern mehr zwei Ränge höher zu finden. Die Hausherren haben dabei die etwas besseren Karten, denn die Sander Zweite konnte noch keines der absolvierten Spiele gewinnen, lediglich zwei Remis stehen zu Buche. Zudem nennen die Gäste mit erst fünf Torerfolgen die schwächste Offensivformation der Klasse ihr eigen.

Zierenberg – Altenhasungen/Oelshausen/Istha Sonntag, 15 Uhr: Hier wäre alles andere als ein Platzherrensieg eine Überraschung. Denn die Warmetaler von Trainer Dirk Lotzgeselle wird als ein Mitfavorit im Titel- und Aufstiegsrennen gehandelt, konnte diese Vorschusslorbeeren bisher auch rechtfertigen. Als einziger Ligavertreter ist Zierenberg noch ungeschlagen und könnte als Dritter mit der vollen Ernte den Rückstand zur Spitze bei zwei weniger ausgetragenen Partien auf nur noch zwei Punkte minimieren. Die Erpetaler dagegen hocken als Drittletzter im Tabellenkeller. Lotzgeselle und Co. dürfen sich aber nicht zu sicher fühlen, denn Lokalduelle werden ja vermeintlich mit einer anderen Tinte geschrieben. (zih)

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