Kreisoberliga-Relegation: Gastgeber beim 3:0 gegen Sandershausen II ohne Mühe

Ahnatal hat gute Chancen

Bann gebrochen: Stefan Bürger (Bildmitte) wird nach dem 1:0-Führungstreffer in der Partie der SG Ahnatal gegen Sandershausen II von seinen Mitspielern fast erdrückt. Am Ende gewann der Kreisoberligist das Relegationsspiel 3:0. Foto: Hedler

Ahnatal. Nach einem 3:0 (0:0)-Erfolg gegen die Reserve der TSG Sandershausen hat Ahnatal nun beste Aussichten, die Relegation zur Fußball-Kreisoberliga erfolgreich zu beenden. Die Niestetaler sind dagegen aber bereits gescheitert.

VOR DEM SPIEL

Auch die zweite Relegationsbegegnung zur Kreisoberliga stieß mit 500 Zuschauern auf reges Interesse. Nicht nur Fans der beiden Klubs, sondern auch der dritte Vertreter, Olympia Kassel, war zahlreich vertreten.

DAS SPIEL

Die Mannschaften benötigten lange, um ein wenig Spielfluss in ihre Aktionen zu bekommen. Die Initiative übernahm schnell der Kreisoberligist, und so verwunderte es nicht, dass die erste Großchance den Gastgebern gehörte: Stefan Bürger schoss aus 16 Metern allerdings weit über den Kasten (30.). Nachdem die TSG mit einem Konter scheiterte, kam wieder die SG, als Gäste-Torhüter Alexander Schössler mit einer Glanztat gegen Maximilian Gellner den Rückstand verhinderte. Das wars dann auch schon in Hälfte eins.

Nach der Pause hatten die Gastgeber mehr Willen, um die Entscheidung herbeizuführen. Einen umstrittenen Freistoß aus 16 Metern konnte Schössler nur abklatschen, Stefan Bürger stand goldrichtig und erzielte die verdiente 1:0-Führung (58.). Sandershausen war sichtlich beeindruckt und hatte auch nicht mehr die Energie, eine Wende herbeizuführen. Maximilian Gellner spritzte nach einem langen Ball aus der Abwehr zwischen die unkonzentrierte Niestetaler Verteidigung und erzielte schließlich das vorentscheidende 2:0 (66.).

Kurz vor Schluss wurde Pelitsch im Gäste-Strafraum von den Beinen geholt und Begau verwandelte den fälligen Strafstoß zum verdienten 3:0-Endstand für die SG Ahnatal (88.).

DAS SAGEN DIE BETEILIGTEN

Sandershausens Trainer Xhabir Havolli war ziemlich bedient: „Meine Mannschaft war zu nervös und hatte den Kopf nicht frei. Ahnatals Sieg ist völlig verdient.“ Und weiter: „Gegen Olympia haben wir nichts zu verschenken, wir wollen uns noch mit einem Sieg in die Pause verabschieden.“

Sehr sachlich argumentierte dann Ahnatals Interimscoach Ramon Ortega: „Unser Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung, jetzt allerdings hoffen wir, dass Sandershausen gegen Olympia noch mal alles raushaut.“ Auch der Zwehrener Abteilungsleiter Henning Heyen meldete sich zu Wort: „Drei Tore aufzuholen, ist schon eine Hausnummer, unsere Mannschaft wird versuchen, das Unmögliche möglich zu machen.“ DAS FAZIT

Vor der Partie der TSG Sandershausen II gegen Olympia Kassel steht Folgendes fest: Die Niestetaler sind raus aus dem Rennen. Ahnatal hält derzeit die besten Karten in der Hand. Olympia steigt auf bei einem Sieg mit drei Toren unterschied. Sollten die Zwehrener 3:0 gewinnen, müssen Ahnatal und Olympia noch zu einem Entscheidungsspiel gegeneinander antreten.

Von Horst Schmidt

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