Kreisoberliga: Nach Spielabbruch ist Wolfsangers Naci Kara auf Weg der Besserung

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Kein endgültiger Aufschluss: Wolfsangers Naci Kara fällt zu Boden, der Nordshäuser Ruhi Cinar steht daneben. Was zwischen beiden passierte, ist unklar.

Kassel. Der Spielabbruch bei der Kreisoberligapartie zwischen den Fußballern des SV Nordshausen und des TSV Wolfsanger (wir berichteten) wirft weiterhin Fragen auf.

Immerhin: Der nach der fraglichen Szene ins Krankenhaus gebrachte Gäste-Spieler Naci Kara kann das Krankenhaus voraussichtlich am heutigen Dienstag verlassen.

Das war passiert

Zweifelsfrei kann oder will niemand sagen, was sich genau abspielte. Beim Stand von 2:0 für die Hausherren wurde Kara bei einem Gerangel mit Nordshausens Spieler Ruhi Cinar anscheinend so hart am Hals getroffen, dass ein Notarzt den phasenweise bewusstlosen Spieler versorgen musste. Kara wurde ins Krankenhaus gebracht, das Spiel von Schiedsrichter Hüseyin Tutulmaz abgebrochen.

Die Verletzung

„Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht. Naci klagt weiterhin über Schwindelgefühle und Übelkeit“, berichtete TSV-Trainer Michael Ohlwein gestern. Kara sei eingehend untersucht worden, habe aber wohl keine schwere Verletzung erlitten.

Wie es weitergeht

Offiziell war die Partie gestern noch in der Wertung. Kreisfußballwart Günter Schneider wollte dies umgehend ändern. Alles weitere wird das Kreissportgericht entscheiden. Der Spielverlauf

Dass das Spiel unrühmlich enden würde, war 85 Minuten lang nicht zu ahnen. Es wurde mit normaler Härte geführt, die Gastgeber waren die tonangebende Mannschaft. Marco Stanek brachte den SVN per Kopf in Führung (65.), Samuel Melake traf mit einem Freistoß zum 2:0 (77.). Für die schönste Szene sorgte Wolfsangers Dominic Rehbein noch vor dem Wechsel: Einen weiten Pass von Vasili Becker nahm Rehbein unter Bedrängnis an und brachte den Ball mit einem platzierten Fallrückzieher aufs Tor. Doch genauso spektakulär wie der Schuss war die Parade von Torhüter Benedikt Mundry, der sich lang und länger machte und zur Ecke lenkte.

Von Thomas Lange und Wolfgang bauscher

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