Bei Dennhausen/Dörnhagen und BC Sport kehrt mit dem 1:1 der sportliche Alltag ein

„Die Sache ist abgehakt“

Näher zusammengerückt: Die Kreisoberliga-Mannschaft der SG Dennhausen/Dörnhagen schwört sich vor dem Spiel gegen den BC Sport ein. Foto: Fischer

Kassel. Beide Seiten waren bemüht, nach den Aufregungen im Vorfeld zur Normalität zurückzukehren. Was gelang. Bis auf einige übliche verbale Scharmützel verlief die Partie der Fußball-Kreisoberliga zwischen der SG Dennhausen/Dörnhagen und dem BC Sport fair und endete 1:1 (1:1)-unentschieden. Auffälligkeiten gab es dennoch.

Handballer feuern an

Wenn es auf dem Platz laut wurde, sorgten dafür die Handballer der TSG Dittershausen. Wie ein kleiner Fanklub feuerten sie die befreundeten Fußballer der SG an und stichelten schon mal gegen die Gäste. Ganz ernst gemeint schien dies aber nicht. Etwas Wirkung erzielten sie immerhin bei Leon Palushaj, der vor Kurzem noch in Dennhausen kickte. So gab es das eine oder andere kurze Wortgefecht, und nach dem Abpfiff suchte der Abwehrspieler noch die Diskussion mit der „Südkurve“. Da hatte diese längst ihre Mannschaft für den Punktgewinn gebührend gefeiert.

Die neue Besonnenheit

„Bei uns ist die Sache abgehakt. Wir karten nicht nach“, sagten Matthias Trebing und Egon Sauer, das Trainergespann der SG. Mittelfeldspieler Dennis Chorbacz sah es so: „Wir sind näher zusammengerückt und wollten allen zeigen, dass es auch ohne die sechs Abgänge geht.“

Was sich auf dem Platz tat

Näher dran am Sieg waren die Platzherren. In zwei strittigen Situationen entschied Schiedsrichter Felix aus Borken gegen sie. Zunächst bei einem Zusammenprall von Angreifer Kamil Aydin und Sport-Torhüter Christian Baczewski. Der Ball kullerte ins Tor, der Unparteiische pfiff Foulspiel von Aydin (56.). Und dann zwei Minuten später, als Reschad Kakars Sonntagsschuss wohl vom inneren Torgestänge wieder herausprallte, der Schiedsrichter den Ball aber an der Latte gesehen hatte. Wie heißt die Nummer 7?

Wie das, nur acht Mann im Spielberichtsbogen? Geht alles, denn von einigen Sportianern lag der Pass nicht vor. Kein Problem, solange sie sich beim Schiri ausweisen. Dieser trägt die Namen später nach. Die zuvor fehlenden teilt Trainer Marco Seifert dem Berichterstatter mit. Außer den seiner Nummer sieben. „Mit Vornamen heißt er Mergim, den Nachnamen weiß ich noch nicht. Der ist sehr lang“, bekannte er. Erst gestern löst Seifert das Rätsel nach einem Blick auf die Verbandsseite. Mergim heißt mit Nachnamen Leposhtica, spielte schon zuvor für den BC Sport und wurde reaktiviert.

Von Wolfgang Bauscher

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