Was war denn da los? Adem Dalkilic von Anadoluspor II liegt 25 Minuten auf dem Spielfeld

Knochen haben geknackt wie ein Gewehr

Vor dem Transport ins Klinikum: Adem Dalkilic (sitzend) wird von den Rettungssanitätern betreut. Foto: Zgoll

Kassel. Das Wichtigste zuerst: Es geht ihm besser, eine schwere Verletzung erlitt er nicht. Und das, obwohl er am Sonntag 25 Minuten lang auf dem Spielfeld gelegen hatte und dort von Rettungssanitätern behandelt worden war. Was war passiert?

In den letzten Minuten des Fußballspiels zwischen Anadoluspor II und dem TSV Heiligenrode III (Kreisliga B, Gr. 1) war Adem Dalkilic von den Gastgebern im Sprint weggerutscht, mit dem Kopf auf den Oberschenkel eines Gegners geschlagen und dann nahezu bewegungsunfähig liegen geblieben. „Meine Knochen haben geknackt wie ein Maschinengewehr. Das habe ich gehört, aber nichts gespürt und konnte kaum atmen“, sagte Dalkilic. Auch einige Mitspieler hörten das Knacken. Nach Untersuchungen im Klinikum („Bei der Fahrt dorthin war ich ziemlich weggetreten.“) gab es Entwarnung. Am Montag durfte der 32-Jährige nach Hause. Wegen einer Gehirnerschütterung ist nun aber Bettruhe angesagt.

Als Dalkilic auf dem Feld behandelt wurde, standen bereits die Kreisoberligateams von Anadolu und Heiligenrode auf dem Platz und warteten auf den Anpfiff. Was sie empfanden? „Zuallererst wünscht man, dass alles gut geht und keine ernsthafte Verletzung vorliegt. Auch wenn man konzentriert ist und gern spielen würde“, betont Heiligenrodes Kapitän Kai Dittrich. Gab es ein mulmiges Gefühl im Magen? „Man blendet das aus.“

Immerhin fand der in Oberzwehren wohnende Dalkilic seinen Humor bereits wieder. „Nach sechs Jahren Pause wollte ich es im Fußball gerade wieder wissen. Das habe ich jetzt davon“, sagt er mit einem Lachen. (wba)

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